Earth Day: wie die Natur Komponisten inspirierte

Kompositionen passend zum Earth Day

earth-day-wie-die-natur-komponisten-inspirierte © julia_arda
Am Tag der Erde, dem Earth Day, steht sie im Fokus und damit auch die Bewahrung der Natur. Die ist nicht nur Erholungs- sondern auch Inspirationsquelle. Das zeigen auch die Werke vieler Komponisten.

Die Natur - Zufluchtsort für Komponisten

Zahlreiche Komponisten suchten Ausgleich und Inspiration in der Natur. Schon damals sorgten verschmutztes Trinkwasser,Lärm von Pferdekutschen auf Kopfsteinpflaster und dicke Luft durch Fabriken für Ärger und wer genug Geld hatte, verbrachte gerne einige Stunden im Grünen. 

Komponist Telemann findet die Natur im Garten

Georg Philipp Telemann war ein leidenschaftlicher Botaniker und gestaltete sich gleich seine eigene kleine grüne Oase  vor den Toren Hamburgs, mit einem wunderschönen Garten. Doch auch das Meer faszinierte ihn wie sein Werk „Hamburger Ebb‘ und Flut“ zeigt.

Komponist Grieg arbeitet mit Blick aufs Meer

Für Edvard Grieg ist die Natur von jungen Jahren an seine größte Inspirationsquelle. Er hat ein Komponierhäuschen in Bergen mit Blick auf den Fjiord und das Meer. So entstehen unter anderem auch seine Peer Gynt Suiten. 

Komponist Strauss liebt die wilde Natur der Berge

Die Berge hingegen hatten es Richard Strauss angetan – er liebte es, im Hochgebirge zu wandern. Eine solche Wanderung, bei der er von einem Sturm überrascht wurde, verarbeitete er in seiner Alpensinfonie. Er vertonte Gewitter und Sturm eindrucksvoll mit Donnerblech und Windmaschine.

Komponist Mahler verbringt ganze Sommer in der Natur

Auch sein Kollege Gustav Mahler war ein Bergfex. Er verbrachte gleich ganze Sommermonate in einer Holzhütte in den Bergen, komponierte und wanderte mit seiner Frau Alma. Sie trug übergroße Sonnenhüte, er hatte immer einen Spazierstock zur Hand. Hier entstand auch sein „Lied von der Erde“, seine neunte Sinfonie und auch die unvollendete Zehnte. Doch auch sonst inspiriert ihn die umgebende Natur…so hatten die Sätze in seiner dritten Symphonie ursprünglich so malerische Namen wie „was mir die Blumen auf der Wiese erzählen“ oder „was mir die Tiere im Walde erzählen“. 

Komponist Beethoven sucht die Natur im Wiener Umland

Etwas näher an der Zivilisation findet Ludwig van Beethoven sein Glück in der Natur – im Wiener Umland. Dort unternimmt er lange Spaziergänge, spielt immer wieder mit dem Gedanken, aufs Land zu ziehen.  In seinem Heiligenstädter Testament schreibt er: „Wie froh bin ich einmal in Gebüschen, Wäldern, unter Bäumen, Kräutern, Felsen wandeln zu können, kein Mensch kann das Land so lieben wie ich – geben doch Wälder, Bäume, Felsen den Widerhall, den der Mensch wünscht.“ Diese Liebe zur Natur schlägt sich auch in seinen Kompositionen nieder, besonders in der Sinfonie Nr. 6. Sie ist eine regelrechte Hymne an die Natur. Man hört das sanfte Plätschern des Bachs, Vogelgezwitscher und heftiges Gewitter.



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