Enote - Eine App setzt neue Standards

Mehr als nur digitale Notentexte

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Die App Enote steht für einen Umbruch in der Musikbranche. Eine App, die viel mehr als nur digitale Notentexte verspricht und neue Standards setzen soll.
„Enote ist im Prinzip eine digitale Musikbibliothek für digitale Musiknoten, die Zugriff auf das gesamte geschriebene Musikwerk gibt“, sagt Boian Videnoff, Chefdirigent der Mannheimer Philharmoniker und Erfinder und Geschäftsführer der App Enote. Bei Enote arbeitet man nämlich mit echten digitalen Noten, heißt man kann die Notengrößen und die Schriftgröße verändern oder auch gleich den Schriftstil anpassen. Es können Regeln erstellt werden, die auf jedem einzelnen Notenblatt sofort angewendet werden. Viele Möglichkeiten, die einem das Leben als Musiker erleichtern sollen und das Ganze digital.

Musikgenres

Inhaltlich soll die App alle möglichen Musikgenres umfassen, von Klassik bis Pop und Rock. In den nächsten 12 Monaten sollen erst einmal über 150.000 Werke in die Bibliothek gepflegt werden. Danach sollen nützliche Funktionen dazukommen. Dazu zählt zum Beispiel, dass die App mithört und automatisch an der richtigen Stelle umblättert. Videnoff möchte das Arbeiten mit Musik durch die App besser machen und vor allem auch die Kreativität fördern.

Idee zur App Enote

Die Idee, erzählt Bioan Videnoff, ist entstanden, als er sich bei einem Freund aus der IT-Branche über die aktuelle Situation beschwert hatte. In der Musik arbeitet man mit veralteten Mitteln und nicht den neuesten Technologien, die möglich wären. Entweder spielt man von einem Blatt Papier oder von einer PDF, einer Fotografie auf dem Tablett. Irgendwann wurde aus diesem Beschweren eine Idee, dann ein Businessplan, eine Firma und schlussendlich eine Lösung gefunden.  

Startschuss am 17. November

Startschuss für die App Enote ist Dienstag am 17. November. Für alle Apple Produkte steht zu Anfang eine Beta-Version zu Verfügung, die kostenlos heruntergeladen werden kann und natürlich ausgiebig getestet.

Interesse von berühmten Künstlern

Daniel BarenboimThomas Hampson und Sonya Yoncheva durften das Projekt schon kennenlernen und sind laut Videnoff begeistert von der Idee. Mit der Oper in Berlin „Unter den Linden“ und dem „Pierre Boulez Saal“ gibt es schon Kooperationen. Doch auch für nicht professionelle Musiker ist die App ein Gewinn, sagt Videnoff. Durch nützliche Tools soll sie in Zukunft beim Lernen eines Instruments unterstützen und motivieren.

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(R. Jünemann)
   

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