Entdeckung der Titanic

Vor 33 Jahren wurde das Wrack der Titanic gefunden

entdeckung-der-titanic © AdobeStock_108853929 Christopher Krohn
Das unsinkbare Schiff, das auf seiner Jungfernfahrt sank. Die Schiffskatastrophe der Titanic ist seit über einem Jahrhundert ein Mythos der Menschen und lieferte Stoff für Musicals, Filme, Bücher und Co. Und es steckt noch so viel mehr dahinter. Vor 33 Jahren wurde das Wrack des Schiffs mit den markanten vier Schornsteinen entdeckt.
Eine englische Zeitung machte den Fehler und kündigte das Passagierschiff Titanic als praktisch unsinkbar an. Es sollte ein anderes Ende nehmen...

Die Konstruktion der Titanic

Das ahnte keiner der 3.000 Ingenieure, Arbeiter und Planer, die von 1908 bis 1912 an dem 296 m langen Rumpf des Schiffs arbeiten. Für die gesamte Konstruktion nutzte die Werft Harland & Wolff 25.000 Tonnen Stahl und zur Befestigung 3 Millionen Nieten. Den fatalen Titel „praktisch unsinkbar“ bekam das Schiff wegen der Konstruktion der 15 Querschotten, die einströmende Wassermassen aufhalten sollten.

Das Unglück

Die Reise startete in South Hampton am 31.05.1912. Rund 2500 Passagiere gingen an Bord und verteilten sich auf den 10 Decks. In der Nacht zum 14.04.1912 rammte das 52.310 Tonnen schwere Schiff einen Eisberg und sank - mit ihm über 1300 Menschen.

Die Entdeckung eines Schatzes

Lange Zeit blieb die Titanic in der Dunkelheit auf dem Meeresgrund im Nordatlantik unentdeckt. Doch am 01.09.1985 sollte es sich ändern. Der Geologe Robert Ballerd und seine Crew suchten auf geheimer Mission nach dem Wrack und am vorletzten Tag der Mission entdeckten sie einen der sechs Kessel des mysteriösen Schiffs. Nach 73 Jahren in Dunkelheit konnte die Titanic wieder betrachtet werden. Der Moment, in dem sie den Kessel erkannten, beschreibt der Forscher Ballerd als unglaubliches Geschenk, doch schnell merkte die Crew, dass Freude das falsche Gefühl war, denn schließlich ist das Wrack das Grab unzähliger Menschen.

Die Geschichte der Titanic ist endlich

Die Zukunft des Schiffs ist jedoch endlich. Durch Wasserbewegungen und Milliarden Mikroorganismen wird der Schiffsrumpf nach und nach von dicken Rostzapfen übersehen, die unaufhaltsam nach und nach mit dem Eisen des Schiffs zu Roststaub verfallen werden. Die Titanic-Touristen, die für mehrere 10.000 Euro acht Stunden zum Schiff hinunter tauchen, verringern die Zeit zusätzlich. Noch immer nehmen Goldjäger Gegenstände wie Schuhe, Uhren und Besteck mit an die Wasseroberfläche und verkaufen sie anschließend für eine enorme Summe an Geld.
   

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