Erneuerbare Energien

warum sich Solar- und Photovoltaikanlagen lohnen

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Sie ist die größte Energiequelle der Menschheit und nahezu unerschöpflich. Und trotzdem nutzen wir sie noch viel zu wenig! Die Solarenergie.
Heute vor genau 45 Jahren gab es tatsächlich das erste Haus mit Sonnenenergie-Versorgung. Das war in den USA. Mittlerweile eine weit verbreitete und saubere Technik, Energie zu gewinnen.
Aber die große Frage ist: lohnt sich das auch als Privatperson?

Photovoltaikanlage als Privatperson

Neue Rechnungen zeigen, dass sie eine durchschnittliche Photovoltaikanlage nach ca. 11-13 Jahren amortisiert hat. Das heißt, die Kosten der Anschaffung sind dann schon wieder eingebracht.
Wird über ein Darlehn finanziert verlängert sich die Amortisationszeit um ca. 13-15 Jahre. Beispielsweise durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz verkürzt sich aber die Zeit bis zur Amortisation.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG regelt, dass Strom aus erneuerbaren Quellen bevorzugt und ins Stromnetz eingespeist wird. Das ist auch von Vorteil für Privathaushalte: der Strom, der nicht für den Eigenbedarf verbraucht wurde wird in das Stromnetz eingespeist und durch das EEG ist die Einspeisevergütung langfristig gesichert. Der Preis für die Abnahme ist auf 20 Jahre fest gesichert.

Modellrechnung bei thermischer Solaranlage

Im Gegensatz zu Photovoltaik-Anlage ist die Amortisation bei Solaranlagen für Warmwasser deutlich länger. Für ein Einfamilienhaus mit 4 Personen kostet eine Solaranlage durchschnittlich rund 5.000€ und spart im Jahr etwa 250€ an Heizkosten ein. Die Amortisationszeit läge hier bei ca. 20 Jahren.

Was ist Mieterstrom?

Hierbei pachten Eigentümer oder Hausgemeinschaften ein Dach mit einer Solaranlage und verkaufen den Strom dann an die Mieter im Haus. Da der Strom in unmittelbarer Nähe zum Verbraucher produziert wird muss er nicht über die öffentlichen Netze geleitet werden und Abgaben entfallen. Der Mieter hat aber weiterhin die Wahl und kann den Strom entweder vom Vermieter oder einem anderen Energieversorger beziehen.
Aktuelle Umfragen zeigen aber, dass diese Modell auf großes Interesse bei Mietern stößt. Demnach können sich 66% vorstellen Mieterstrom zu beziehen. Laut Öko-Test ist dieses Modell auch empfehlenswert, denn es seien gut vier Prozent Rendite möglich.
Insgesamt bedeutet der Mieterstrom preisliche Vorteile für den Mieter. Zum einen wegen der entfallenen Abgaben, zum anderen bezuschusst der Staat den Mieterstrom. 

Alexander Knebel, Pressesprecher der Agentur für erneuerbare Energien sagte uns im Interview, dass er  an eine Zukunft mit 100% erneuerbaren Energien glaubt.

Er ist auch der Meinung, dass sich erneuerbare Energien für Privatpersonen lohnen, vor allem auch durch das Modell des Mieterstroms.

Das komplette Interview für Sie zum nachhören.

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