Fallen bei der Urlaubsplanung

Betrugsmaschen im Internet

fallen-bei-der-urlaubsplanung © Fotolia/ chalabala
Der Sommer naht – und mit ihm auch die ersehnte Urlaubszeit. Gerade jetzt planen viele ihre Urlaubsreisen. 40 % der Deutschen buchen Hotels und Co. über das Internet. Doch hier kann man auch ganz schnell sogenannten Urlaubsbetrügern zum Opfer fallen.

DAS INTERNET LOHNT SICH – AUCH FÜR BETRÜGER

Das Buchen im Internet ist einfach und bequem. Auch Kriminelle nutzen die Vorteile des Internets – es existieren etliche Portale, auf welchen gefälschte Reisen, Ferienhäuser oder Luxushotels angeboten werden. Die Zahl der Betrugsfälle bei Urlaubsbuchungen steigt jedes Jahr, doch was ist der Grund für diesen Boom? „Grundsätzlich ist es so, dass der Reisemarkt ein finanziell recht starker Markt ist und hier möchten Kriminelle auch etwas von ab haben.“ – so der Security Evangelist Tim Berghoff. Das Internet stellt die ideale Plattform dar, den Leuten falsche Reiseziele schmackhaft zu machen.

AKTUELLE BETRUGSMASCHEN

Besonders häufig kommt es vor, dass Hotels über das Internet gebucht werden, aber in Wirklichkeit gar nicht existieren. Falsche Seiten stellen Urlaubsorte vor, die gleich online gebucht und auch bezahlt werden können. Der Kunde erhält zeitnah einen Beleg per Mail und kann sich auf seine Reise freuen. Die Freude ist natürlich dahin, wenn vor Ort festgestellt wird, dass es das Hotel oder das Ferienhaus in Wirklichkeit gar nicht gibt. Eine weitere aktuelle Masche ist, dass zwar echte Hotels gebucht werden, Betrüger diese Buchung jedoch über ihre Seite stornieren und das Geld kassieren. In so einem Fall ist besonders ärgerlich, da weder Kunde noch Hotel einen Fehler begangen haben und der Betrüger im Netz schwer ausfindig gemacht werden kann.

AUF WAS MUSS ICH ACHTEN?

Die Maschen der Internetbetrüger sind oft trickreich und nicht leicht zu durchschauen. Wie schützt man sich nun am besten vor diesen Urlaubsfallen? Grundsätzlich ist es wichtig, immer auf die Kontaktanzeigen und das Impressum auf den Webseiten zu achten. Ist hier wenig oder gar keine Information über den Reiseanbieter ersichtlich, könnte es sich um eine unseriöse Seite handeln. Hier sollte man also besonders vorsichtig sein. Außerdem gilt es, auffallend preisgünstige Angebote skeptisch zu betrachten und sich vielleicht erst mal persönlich am Telefon abzusichern, ob es den Ort denn auch wirklich gibt.

WAS TUN WENN ES ZU SPÄT IST?

Stellt man am Reiseziel fest, in eine Urlaubsfalle getappt zu sein, ist die gute Stimmung schnell dahin. Wie verhält man sich in so einer Lage? Tim Berghoff rät, unmittelbar Anzeige zu erstatten und den Fall den Behörden zu melden. Dann hängt es natürlich vom Land und seinen gesetzlichen Regelungen ab, inwieweit die Ermittlung im Fall vor Ort angestellt werden kann. Wie hoch die Chancen tatsächlich stehen, sein Geld zurückzubekommen, ist somit von Fall zu Fall unterschiedlich. Wichtig ist, sämtliche Belege und Mails, die einem bei der Buchung geschickt worden sind, als Beweismaterial zu archivieren.
   

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