Freundlichkeit als Schneeballsystem

Wie Magdeburger Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit verbreiten

freundlichkeit-als-schneeballsystem © sewcream
“KINDness” in Magdeburg hat sich zum Ziel gesetzt, wieder mehr Freundlichkeit in die Gesellschaft zu bringen.

Mehr als ein Lächeln

Dabei geht es um mehr als ein Lächeln: "Es ist eine Haltung für uns, die uns wertschätzender kommunizieren lässt, weil wir uns ins Gedächtnis rufen, dass unser Gegenüber ein Mensch ist, der nach Zuspruch und Aufmerksamkeit trachtet," erklärt Philipp Schmidt, der Vorstandsvorsitzende von KINDness e.V. . Das fängt damit an, dass man auf ein hupendes Auto nicht gereizt reagiert, sondern versucht, gelassen zu bleiben.

Ansteckende Freundlichkeit

Die 14 Mitglieder gehen allerdings weiter und organisieren (außer während der aktuellen Situation) Nachbarschaftsfeste, verteilen Dankeschönschokolade an Straßenbahnfahrer, proben mit Kindern Musicals ein und stricken für den guten Zweck. "Es gibt diesen Effekt der ansteckenden Freundlichkeit. Wenn man die Erfahrung macht: 'Oh, der war freundlich zu mir, obwohl er es gar nicht hätte sein müssen.' Dann steckt mich das dazu sein, selber auch nett und wertschätzend anderen gegenüber zu sein. So kann eine Aufwärtsspirale entstehen, eine ansteckende Freundlichkeit, die der Abwärtsspirale der Gesellschaft, die wir oft wahrnehmen, entgegensteht." 

Positive Auswirkungen

Manchmal haben die Aktionen auch einen positiven Einfluss auf das Privatleben der Mitglieder Initiative. So hat Philipp Schmidt durch das organisierte Nachbarschaftsfest einen viel besseren Draht zu seinen Nachbarn gekommen: "Das hat nachhaltig meinen Umgang mit den Nachbarn verbessert. Wir kennen uns jetzt, haben voneinander die Telefonnummern, treffen uns immer wieder und wenn mal irgendetwas ist, wenn irgendjemand was braucht oder wenn z.B.  ein Lockdown ist und man für andere einkauft, dann hat man eben die Kontaktdaten und auch das Vertrauen in den anderen, um zu fragen: 'Kannst Du mir mal was mitbringen' bzw. sich gegenseitig hilft, erläutert Philipp Schmidt. 

Einer seiner schönsten Momente hängt ebenfalls mit der Nachbarschaftsaktion zusammen: "Als die Nachbarin gesagt hat: 'Das ist eine tolle Idee, das wollte ich auch immer schon machen, aber ich hab mich nicht getraut.' Das war der Beweis, dass das der richtige Weg ist, das bestätigt einen.

(K.Jäger) 

Engagement für die Gesellschaft zeigt auch das Bachfest in Leipzig: hier wird zur CO2 Kompensation ein Bachwald angepflanzt

Menschen verbinden - das schafft auch Musik, auch über hunderte Kilometer hinweg. Das zeigt das Projekt "Rain".
   

Unser Service

Für die besten Hörer in Deutschland

Musik der Extraklasse

Finden Sie im Klassik Radio Shop

Newsletter

Wir halten Sie auf dem laufenden mit unserem Premium Newsletter

Social Media

folgen Sie uns

Die PLaylist

Was lief wann?

Wir verwenden Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Indem Sie auf den „OK“ Button klicken, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Weitere Informationen zum Thema Cookies finden Sie unter Datenschutz & Sicherheit
Weitere Informationen Ok