Gute Frage: Woher kommen die Begriffe "Dur" und "Moll"?

Und was haben sie mit Tongeschlechtern zu tun?

gute-frage-woher-kommen-die-begriffe-dur-und-moll
Dur und moll sind so genannte Tongeschlechter. Die Begriffe werden aus dem Lateinischen abgeleitet: „durus“ heißt hart und „mollis“ weich.
Dur wird oft mit „hell“ und „klar“ oder „fröhlich“ beschrieben, wogegen moll oft als „dunkel“, „weich“ oder „traurig“ bezeichnet wird. Seit Beginn des 18. Jahrhunderts sind diese beiden Begriffe etabliert.

Entwicklung nach dem Mittelalter

Im Mittelalter bestand das Tonsystem noch aus den so genannten Kirchentonarten. Zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert haben sich zwei der alten Kirchentonarten allmählich als die beliebtesten herausgestellt. Die Tonskalen waren unter anderem identisch mit unseren heutigen C-Dur- beziehungsweise a-moll-Tonleitern.

Die „Dur-Moll-Tonalität“ hat die alten Kirchentonarten dann nach und nach abgelöst.

Gute Frage! Ohrners Alltagswissen mit Thomas Ohrner hören Sie jeden Morgen um 06:40 Uhr und 08:40 Uhr und in der Mediathek.

Sie haben auch eine Frage für Ohrners Alltagswissen? Dann schreiben Sie uns Ihre Frage an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nicht nur die Tongeschlechter entwickelten sich im 18. Jahrhundert sondern auch das ein oder andere ungewöhnliche Instrument.
   

Unser Service

Für die besten Hörer in Deutschland

Musik der Extraklasse

Finden Sie im Klassik Radio Shop

Newsletter

Wir halten Sie auf dem laufenden mit unserem Premium Newsletter

Social Media

folgen Sie uns

Die PLaylist

Was lief wann?

Wir verwenden Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Indem Sie auf den „OK“ Button klicken, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Weitere Informationen zum Thema Cookies finden Sie unter Datenschutz & Sicherheit
Weitere Informationen Ok