Herzlichen Glückwunsch, Plácido Domingo

herzlichen-glückwunsch,-plácido-domingo © Ruben Martin
Er ist einer der berühmtesten Klassikstars des 20. und 21. Jahrhunderts: heute feiert Tenor und Dirigent Plácido Domingo seinen 78. Geburtstag.
Es gibt kaum jemanden, der seinen Namen nicht kennt. Spätestens als einer der drei Tenöre erntete Plácido Domingo an der Seite von Luciano Pavarotti und José Carreras Weltruhm. Heute singt er nicht nur, sondern dirigiert in allen großen Opernhäusern der Welt.

Musik von klein auf

Mit der Musik der Zarzuelas, des spanischen Musiktheaters, wächst Plácido Domingo in Madrid und später in Mexiko-Stadt heran. Seine Eltern sind Zarzuela-Sänger, und dem Gesang widmet sich Plácido ebenfalls, wobei er als Bariton beginnt, eine Stimmlage, zu der er mittlerweile auch gerne zurückkehrt.

Durchbruch zum Weltstar

Sein eigentliches Bühnendebüt feiert Domingo 1959 in Mexiko-Stadt in einer kleineren Rolle mit der Verdi-Oper „Rigoletto“. Den wirklichen Durchbruch erlebt er in Hamburg, als er 1975 ebenfalls Verdi singt, hier in einer Hauptrolle: Otello.

150 Hauptrollen im Repertoire

Seit seinem Bühnendebüt hat Plácido Domingo über 150 Rollen einstudiert und bereits in rund 3.900 Vorstellungen gesungen. Sein Repertoire ist dabei breit gefächert und bewegt sich vom italienischen und französischen bis zum russischen und deutschen Repertoire. Er drehte er auch drei Opernfilme, u.a. „Tosca“, der auch an den Originalschauplätzen in Rom entstand. Auch mit Cross-Over Projekten beschäftigt Domingo sich: mit Gitarrist Carlos Santana etwa nahm er Musik auf und widmete sich damit dem Genre des Latin-Jazz.


Die Drei Tenöre

1990 entsteht das berühmte Trio der Drei Tenöre, bestehend aus Plácido Domingo, Luciano Pavarotti und José Carreras. Gemeinsam gelingt es ihnen, ein ganz neues Publikum für Klassik zu begeistern und mit ihren Konzerten Fußballstadien zu füllen.

Domingo als Dirigent

Sein großes Wissen auf dem Operngebiet hat Plácido Domingo auch ans Dirigentenpult gebracht. Unter anderem leitete er Aufführungen an der Wiener Staatsoper, der New Yorker Met oder dem Covent Garden.
Domingo war bereits Direktor der Washington Opera, derzeit ist er Künstlerischer Leiter der Los Angeles Opera.

Stimmfachwechsel

Trotz der Lungenembolie, an der Domingo vor einigen Jahren litt, denkt der Sänger nicht ans Aufhören. Allerdings fallen ihm heute einige Tenorpartien schwerer als zuvor, und mit dem Wechsel ins Stimmfach Bariton sang Domingo Rollen aus Opern wie „Simon Boccanegra“, „Rigoletto“ oder „Nabucco“.




 

 

   

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