Heute vor... 270 Jahren starb J. S. Bach

Ein Komponist, ohne den die Klassik-Welt nicht denkbar wäre

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"Was ich zu Bachs Lebenswerk zu sagen habe: Hören, spielen, lieben, verehren und - das Maul halten!" So sagte es einst der wohl größte Fan des Komponisten: Albert Einstein.

Bach, der Komponist

Über 1000 Werke komponierte Johann Sebastian Bach. Selbst als er sein Augenlicht verlor, hielt ihn das nicht vom Komponieren ab: er diktierte einfach.

Johann Sebastian Bach entstammt der weltgrößten Musikerfamilie. Bis heute zählt er zu den berühmtesten Komponisten der Welt und begeistert noch immer Jung und Alt. Er war ein außergewöhnlicher Musiker und Komponist, aber über den Menschen und die Persönlichkeit des Künstlers ist heute kaum noch etwas bekannt. Nur wenige Briefe und persönliche Notizen von Bach sind erhalten geblieben.

Seine Musik

Was bis heute erhalten ist und für die Person Bach sprechen muss, ist seine Musik. Besonders seine hohen spieltechnischen Anforderungen setzten neue Maßstäbe und zählen bis heute als Inspiration für nachfolgende Musikergenerationen.

Doch dieser Beliebtheit erfreute sich die Musik von Bach nicht die ganze Zeit über. Zeit seines Lebens war Bach zwar ein gefragter und berühmter Orgelvirtuose und Cembalospieler, der von Kollegen und Musikkennern geschätzt und bewundert wurde, viele seiner Zeitgenossen betitelten Bachs Musik aber auch als „gekünstelt“, „verworren“ oder „schwulstig“.

Gegen Ende seines Lebens rückte seine Musik immer mehr in den Fokus der Kritik und wurde als zu steif und gelehrt abgetan. Nach seinem Tod gerieten Bachs Werke deshalb auch lange in Vergessenheit.

Wiederentdeckung seiner Werke

Im 19. Jahrhundert entdeckte die Musikwelt ihn aufs neue. Mit der Wiederaufführung der Matthäus-Passion war der Grundstein seiner heutigen Beliebtheit gelegt. Egal zu welchen Festen, ob Weihnachten oder Ostern, aus Kirchen und Konzertsälen erklingen heute wieder das ganze Jahr über Bachs Kompositionen.

270 Jahre ist der Tod des Künstlers und das erstmalige Vergessen seiner Musik nun her. Wir feiern nun die Wiederentdeckung und das Leben des Künstler Johann Sebastian Bach und wie sein größter Fan Einstein schon meinte: in erster Linie muss man seine Musik einfach still schweigend genießen.

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(A. Kohler)
   

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