Hoch das Glas

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Über 50% der Deutschen trinken jeden Tag zu wenig Wasser. Die meisten vergessen es einfach im stressigen Alltag, doch warum ist es so wichtig genug Wasser zu trinken?

DIE ERSTEN SYMPTOME

Schon eine Stunde ohne Wasser wirkt sich auf den Körper aus: die Konzentrationslosigkeit steigt, man wird müde und energielos. Die Symptome verstärken sich im weiteren Verlauf exponentiell, verrät der Naturheilkundler Dr. Harald Hüther. Bereits nach zwei Stunden fällt die Leistung unseres Gehirns um 30%. Das Problem ist, dass sich unser Körper irgendwann daran gewöhnt, wenig zu trinken. Die Folge ist, dass wir kein richtiges Durstgefühl mehr haben. So kommt es bei vielen dazu, dass Sie das Trinken über mehrere Stunden hinweg schlichtweg vergessen.

HUNGER STATT DURST

Dies ist auch der Grund, weshalb wir oft Hunger verspüren, obwohl wir eigentlich Durst haben. Die Gehirnzentren für Hunger- und Durstgefühl liegen eng beieinander – ist der Mensch an das wenige Trinken gewöhnt, verwechselt das Gehirn die Zentren schneller. Ärzte empfehlen deshalb auch, vor dem Essen ein großes Glas Wasser zu trinken, um die Balance von Durst und Hunger auszupendeln.

ZÄHLT KAFFEE?

Besonders im anstrengenden Büroalltag ersetzen so einige das Wasser trinken mit ein paar Tassen Kaffee. Medizinisch gesehen kann das Kaffee trinken allerdings nicht mit dem Wasser trinken gleichgesetzt werden, so Dr. Hüther. Hauptaufgabe des Wassers ist, den Körper von Schadstoffen zu reinigen. Sind aber schon andere Stoffe im Wasser enthalten, ist der Reinigungsprozess weniger effektiv. Ein Glas Wasser zum Kaffee schadet also nie.

WIEVIEL IST GESUND?

Wie viel ein Mensch tatsächlich trinken sollte, ist natürlich individuell und hängt stark von der eigenen Körpergröße, dem Gewicht oder der alltäglichen Betätigung ab. Wer zum Beispiel viel Sport treibt, braucht  mehr Wasser als andere. Grundsätzlich gilt aber, dass man auf jeden Fall zwischen zwei und vier Liter am Tag erreichen sollte, um fit zu bleiben.

SPASS MIT WASSER

Viele nehmen sich jeden Tag aufs Neue vor, ausreichend zu trinken. Die meisten Menschen stellen abends jedoch fest, wieder einfach nicht daran gedacht zu haben. Hier ein paar Alltagstipps, die das Wasser trinken attraktiver machen.

1.: Highlighten Sie ihr Wasser! – Mit einem Stück Zitrone, oder ein paar Pfefferminzblätter schmeckt das Wasser gleich interessanter und macht Lust auf mehr.

2.: Suchen Sie sich einen „Water Buddy“! – Mit einer Kollegin um die Wette trinken lässt die Motivation steigen. Wessen Flasche am Ende des Arbeitstages weniger gefüllt ist, hat gewonnen.

3.: Scharf essen! – Etwas Chilli in den Reis schmeckt nicht nur gut, das Durstgefühl wird damit auch automatisch verstärkt. Und hilft das alles nichts, rät Dr. Hüther, sich einfach einen Timer am Handy oder Wecker zu stellen, der einen ans Wasser trinken erinnert.

Generell kann man sagen, dass das Problem des zu wenig Trinkens wohl am Gewohnheitseffekt liegt. Der Körper verspürt also aus Gewohnheit keinen normalen Durst mehr, und wir vergessen genug zu trinken. Die gute Nachricht: Durch ein regelmäßiges Trinken regeneriert sich unser Durstgefühl. Wer also eine gewisse Zeit kontrolliert trinkt, tut dies irgendwann auch wieder ganz von selbst.
   

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