Internationale Tag der Umwelt

Wie sinnvoll sind Biomülltüten?

internationale-tag-der-umwelt © Richard Carey
Biomülltüten sind die Alternative zu Plastiktüten, um die Umwelt zu schonen, denkt man. Dabei sind die gar nicht so viel besser, sagt Evi Thiermann, Pressesprecherin vom Abfallwirtschaftsbetrieb in München. In Zeiten von Klimawandel machen wir uns immer mehr Gedanken um unsere Umwelt und wie wir sie schützen können. Ein guter Anfang wäre da die richtige Mülltrennung. Die größten Müllkippen der Welt sehen wir nämlich gar nicht, denn sie sind sehr gut versteckt. Draußen auf dem Meer sammeln sich sogenannte Plastikinseln, teilweise größer als viele Länder.

Biomülltüten sind keine Lösung

Eine Lösung für weniger Plastik sehen manche in der Nutzung von Biomülltüten, da diese schneller kompostieren und nicht Hunderte von Jahren zum Verrotten brauchen. Natürlich ist das schon ein richtiger Schritt in die richtige Richtung, aber man muss auch bedenken, dass es sich hier trotzdem immer noch um ein Einwegprodukt handelt, dass mit viel Aufwand hergestellt wird. Zudem gehören auch die Bioplastiktüten nicht in die Biotonne, sondern in den Plastikmüll. Und wer nicht richtig entsorgt, wird bestraft, sagt Evi Thiermann. 






Strafen für Müllsünder

Müllsünder sind Menschen, die Fremdstoffe in die Wertstofftonne geben, wie zum Beispiel Plastik in die Biotonne, sagt Evi Thiermann. In München werden deshalb sogenannte Mülldetektive eingesetzt, um genau die zu finden und zu bestrafen. Wenn drei bis vier ersichtliche Fremdstoffe in einer Mülltonne drin sind, dann bekommen diese einen gelben Aufkleber der bedeutet: „Trennt bitte besser“. Befinden sich mehr als vier Fremdstoffe in der Mülltonne, dann bekommt die Tonne einen roten Aufkleber und wird beim nächsten Mal kostenpflichtig als Restmüll entsorgt. Je nach Größe der Mülltonne variiert der Preis des Abfallwirtschaftsbetriebs in München zwischen 10,50 -17,65 €. Bei mehrfachem Verstoß kann das ganz schön ins Geld gehen. Ob auch Sie Strafen bei falscher Mülltrennung zahlen müssen, erfahren Sie bei ihrem Abfallwirtschaftsbetrieb.

Alternativen zu Plastiktüten

Nicht erst seit gestern gibt es viele Möglichkeiten Plastik zu vermeiden. Den Restmüll der Küche kann man zum Beispiel in kleinen Eimern oder Tonnen sammeln, sodass man gar keine Plastiktüte braucht. Zum Einkaufen kann man Mehrwegtaschen wie den Einkaufskorb, den Stoffbeutel, einen Baumwollbeutel oder einfach eine Einkaufstasche verwenden. Evi Thiermann sagt, dass diese Mehrwegtaschen aus Umweltschutzgründen sicher besser sind, als jede Einwegtüte.
   

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