Jan Lisiecki im Interview bei Klassik Radio

jan-lisiecki-zu-gast-bei-klassik-radio © Jan Wolf / Deutsche Grammophon
Er ist einer der gefragtesten Pianisten Kanadas. Nun springt er für den erkrankten Murray Perahia ein und spielt den gesamten Beethoven-Zyklus.


Karriere-Sprungbrett

Viele große Karrieren haben so angefangen: dort, wo eine lebende Legende kränkelte, sprang der noch unbekanntere Nachwuchs ein und brillierte. Die Laufbahnen von Leonard Bernstein, Martha Argerich oder Anna Netrebko haben so begonnen.
Pianist Jan Lisiecki ist zwar so jung, dass man ihn durchaus als Nachwuchs bezeichnen kann. Mit seinen 23 Jahren blickt er jedoch schon auf eine lange Karriere zurück, ist selbst bereits ein großer Klassikstar, im Neujahr 2019 erscheint sein sechstes Studioalbum bei der Deutschen Grammophon.

Eine große Ehre

Dennoch ist es für den erfolgreichen Pianisten eine große Ehre, für Musiklegende Murray Perahia einspringen zu dürfen. Damit wird er anstelle Perahias gemeinsam mit der Academy of St. Martin in the Fields in der Elbphilharmonie und dem Konzerthaus Berlin auftreten.
Es ist nicht das erste Mal, das Lisiecki für eine derart große Pianistenlegende einspringen darf: Schon 2013 gab er ein Konzert, in dem eigentlich Martha Argerich hätte auftreten sollen.

Beethoven-Zyklus

Lisiecki wird Anfang Dezember innerhalb von fünf Tagen den gesamten Beethoven-Zyklus an drei Abenden spielen. Für seine Beethoven-Interpretationen wurde Lisiecki in der Vergangenheit stets gelobt. Im Sommer dieses Jahres etwa begeisterte er auf dem Rheingau Musikfestival mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 5.


Zu Besuch bei Klassik Radio

Bevor Lisiecki seine Konzerte gemeinsam mit dem berühmten englischen Kammorchester gibt, besucht er uns in den Klassik Radio Studios und spricht über diese Herausforderung. Sie hören Jan Lisiecki live in der „Holger Wemhoff Show“ ab 15 Uhr. Das Gespräch mit Moderatorin Fanny Rosenberg sehen Sie hier:



Jan Lisiecki

Gerade einmal 23 Jahre, aber schon seit 14 Jahren auf den internationalen Konzertbühnen. Die Karriere Jan Lisieckis kann als kometenhaft bezeichnet werden, dennoch überrascht der Pianist mit einer ganz und gar unaufgeregten und natürlichen Art.

Jan Lisiecki wurde als Kind polnischer Einwanderer in Kanada geboren. Mit fünf bekam er den ersten Klavierunterricht, mit neun debütierte er bereits. Seitdem hat er in den renommiertesten Konzerthäusern der Welt gespielt, unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Antonio Pappano oder Yannick Nézet-Seguin.

Am Klavier ist Lisiecki hingebungsvoll und gleichzeitig auf selbstbewusste Weise zurückhaltend. Er spielt einfühlsam und poetisch, ohne dabei virtuose Passagen übertrieben zur Schau zu stellen. Wolfgang Amadeus Mozart und Frédéric Chopin liebt er besonders. In Lisieckis aktuellem Album ist er mit unbekannteren Werken Chopins zu hören, mit seinem neuen Album, das im Frühjahr 2019 erscheinen wird, widmet er sich Felix Mendelssohn Bartholdy.



   

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