Jan Nast neuer Intendant der Wiener Symphoniker

Tschüss Dresden, Hallo Wien

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Jan Nast verlässt nach 22 Jahren die Sächsische Staatskapelle Dresden und übernimmt die Wiener Symphoniker.

Neuanfang für Jan Nast

22 Jahre lang war Jan Nast Orchesterdirektor der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Nun wird der gebürtige Berliner nach Wien wechseln und bereits am 1. Oktober 2019 als neuer Intendant der Wiener Symphoniker antreten. Nast wurde dabei unter 55 Bewerbern ausgewählt:

"Neben seinen Qualifikationen, Erfahrungen und Kompetenzen haben uns vor allem seine Pläne und Ideen für die Zukunft der Wiener Symphoniker begeistert", sagte der Orchestervorstand der Wiener Symphoniker Thomas Schindl zur Wahl Nasts.

Vakant wurde die Stelle durch den Wechsel des derzeitigen Indendanten Johannes Neubert zum Orchestre National de France.
 

Bestürzung bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Der Orchestervorstand bedauert den Wechsel Nasts nach Wien:

„Mit Bestürzung haben wir von der Entscheidung unseres Orchesterdirektors Jan Nast erfahren, Dresden und damit die Sächsische Staatskapelle zu verlassen“ schreibt der Orchestervorstand der Sächsischen Staatskapelle Dresden in einer offiziellen Pressemitteilung.

 

Christian Thielemann bedankt sich

Christian Thielemann, derzeitiger Chefdirigent der Staatskapelle Dresden, dankte Nast für seine Arbeit: „Insbesondere sein Einsatz für Konzertreisen hat das Renommee des Klangkörpers weltweit gestärkt."

 

Jan Nast

Der in Berlin geborene Nast ist ein studierter Hornist und Kulturmanager. Er kam während der Ära Giuseppe Sinopolis zur Sächsischen Staatskapelle Dresden und arbeitete in seiner langen Zeit dort mit Bernhard Haitink und Fabio Luisi, zuletzt mit Christian Thielemann, welcher bis 2024 an der Staatskapelle Dresden als Chefdirigent engagiert ist.

 

Mehr Klassik-News

Auch bei der Mailänder Scala gibt es einen Wechsel: Dominique Meyer übernimmt die Intendanz am Opernhaus Teatro alla Scala und löst damit den amtierenden Intendanten Alexander Pereira ab. Das gefällt nicht allen, so boykottiert etwa Sopranistin Cecilia Bartoli den Führungswechsel an der Scala und sagte ihre dortigen Auftritte ab.
   

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