Jubiläum - 60 Jahre Radarfalle in Deutschland

Deutschland und seine Tempo-Sünder

jubiläum-60-jahre-radarfalle-in-deutschland © S. Engels
Es war einmal zwischen Düsseldorf und Ratingen, als ein Bulli an einer Straße von der Polizei aufgestellt wurde. Genauer gesagt am 15.02.1969, also vor genau 60 Jahren. Im Auto befand sich ein Fotoapparat, der den Leuten keine schönes, aber dafür teures Foto bescherte. Mittlerweile haben Millionen von Autofahrern so einen Schnappschuss nach Hause bekommen.

⅓ aller Verkehrsdelikte enden tödlich

Blitzen ist wichtig, da "allein in Bayern  ⅓ aller Verkehrsdelikte tödlich enden und auf das Konto von Rasern gehen", sagt Alexander Lorenz, der Pressesprecher des bayrischen Polizeiverwaltungsamtes. Die eifrigsten Punktesammler kommen übrigens aus Rostock. Dort hat fast jeder zehnte Bürger einen Eintrag im Fahreignungsregister. So heißt das Kraftfahrt-Bundesamt seit 2014. Danach kommen die Städte Leipzig und Erfurt. Ganz unten stehen Gelsenkirchen, Berlin und Oberhausen. Zur MPU müssen jährlich ca. 90 000 Menschen, die ihren Führerschein abgeben mussten. Dabei handelt es sich um eine medizinisch-psychologische Untersuchung. Erst wenn man diese besteht, bekommt man seinen Führerschein zurück. 

Blitzerfotos

Mit der Zeit wurde die Technik natürlich immer besser. Wurde früher noch mit Nassfilmen geblitzt, werden heute digitale Apparate verwendet. Das hat auch die Qualität der Fotos verbessert, wodurch ausreden wie „Das war ich aber nicht!“ nicht mehr so gut funktionieren.

Welche Strafen Sie erwarten

Wer zu schnell fährt, muss je nach Überschreitung mit nicht nur teuren Strafen rechnen, sondern eventuell auch seinen Führerschein für einen bestimmten Zeitraum abgeben. Die niedrigste Strafe startet bei 10 € und kann aber bis zu 600€ kosten. Bei höheren Strafen erwartet den Tempo-Sünder zudem noch ein Fahrverbot. Wie das im einzelnen festgelegt ist, können Sie auf der Seite des Bußgeldkatalogs nachlesen.

Skurrile Ausreden

Einige, die zu schnell fahren, versuchen sich mit einer „guten“ Begründung aus der Affäre zu ziehen. Getreu dem Motto: Man kann es ja mal versuchen. Alexander Lorenz hat uns seine persönlichen Highlights erzählt.

Artikel-Player:

   

Unser Service

Für die besten Hörer in Deutschland

Musik der Extraklasse

Finden Sie im Klassik Radio Shop

Newsletter

Wir halten Sie auf dem laufenden mit unserem Premium Newsletter

Social Media

folgen Sie uns

Die PLaylist

Was lief wann?

Wir verwenden Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Indem Sie auf den „OK“ Button klicken, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Weitere Informationen zum Thema Cookies finden Sie unter Datenschutz & Sicherheit
Weitere Informationen Ok