Kinderbetreuung in der Krise

Coronamami unterstützt Eltern

kinderbetreuung-in-der-krise © Ruby Jünemann
Wohin mit den Kindern, wenn Home Office keine Option ist und man zur Arbeit muss? Die Großeltern sind aktuell ja keine Option! Eine Lösung für diese Pattsituation haben nun zwei Studenten parat: die Website "Coronamami"

Coronamami: Hilfe für Eltern ohne Home Office

„Coronamami“ ist für Eltern gedacht, die nicht die Möglichkeiten haben, im Home Office zu arbeiten. Das betrifft ja z.B. die Kassiererin, die Krankenschwester, die Pfarrerin betrifft das auch, wie wir jetzt festgestellt haben. Alle Personen, die außerhalb gebraucht werden und nicht zuhause mit ihren Kindern bleiben können“, erklärt Pauline Brinkmann, Gründerin der Betreuungsplattform „Coronamami“. Die hat sie innerhalb eines Wochenendes zusammen mit Fabian Heine ins Leben gerufen.

Coronamami: über's Wochenende für Eltern entstanden

„Pauline hat die Idee sehr schnell und konkret formulieren können und ich hatte schon Know-How bezüglich der technischen Seite und so konnten wir es sehr schnell umsetzen“, erklärt Fabian Heine von "Coronamami".
Auf die Idee kam Pauline Brinkmann während ihres Praktikums: „Ich habe gehört, wie sich Mütter darüber unterhalten haben, wie es jetzt weitergehen soll, wenn die Kindergärten und Schulen geschlossen haben. Und ich habe mich einfach gefragt: was machen jetzt die Eltern und vor allem die Eltern, die noch „raus“ müssen, also nicht im Home Office arbeiten können“.   Ein weiterer Beweggrund: die Großeltern, die sonst im Notfall, vielleicht trotz Abraten, einspringen würden, sollen geschützt werden.

Coronamami: Match zwischen Eltern und Betreuer

Auf der Website "Coronamami" können sich Eltern und potentielle Betreuer registrieren und werden dann nach Postleitzahl „gematcht“. Dann können sie Kontakt miteinander aufnehmen und alles weitere unter sich absprechen. Wichtig ist den beiden Gründern  von "Coronamami" eine Eins-zu-eins-Vermittlung: „Was wir auf keinen Fall machen, ist private Betreuungsgruppen vermitteln. Wir wollen verhindern, dass da Kinder wieder zusammenkommen.“ Schließlich steigt so wieder das Infektionsrisiko. Dabei ist "Coronamami" nicht regional begrenzt:  „Wir hatten ein paar Anmeldungen aus der Schweiz und Österreich, doch schwerpunktmäßig vermitteln wir deutschlandweit und da natürlich eher in den Großstädten, weil wir bisher dort mehr Hilfeleistende gefunden haben“, erläutert Fabian Heine.

Coronamami: großer Anklang bei Eltern und Betreuern

„Da aktuell ja auch viele Studierende zu Hause sind, weil das Semester verschoben wurde, gibt es da auch viele Leute, die Zeit haben, da zu helfen“, ergänzt Fabian Heine. Doch auch andere junge Menschen erklären sich bereit, ehrenamtlich einzuspringen. Die Resonanz ist bereits groß: über 700 Freiwillige haben sich bereits gemeldet. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen. Doch auch Eltern können sich gerne noch melden, wir haben genug Freiwillige, die bei der Betreuung einspringen“, so Pauline Brinkmann. Also schnell anmelden auf coronamami.de


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