Knöllchen erfolgreich abwehren

Wie Sie das Knöllchen nicht zahlen müssen

knöllchen-erfolgreich-abwehren © Daniel Hohlfeld – Foto
Sie sind das Leid jedes Autofahrers. Wenn wir sie sehen, verschlechtert sich gleich unsere Laune, mit dem Knöllchen. Wir verraten Ihnen jetzt was Sie tun könne, um die nicht immer zahlen zu müssen.
Immer richtig zu parken ist gar nicht so einfach. Vor allem in der Stadt sucht man oft eine Ewigkeit, bis man einen freien Parkplatz gefunden hat. Und wenn es dann mal schnell gehen muss oder einfach nichts passendes da ist, wird auch mal falsch geparkt. Mit etwas Glück und ein paar Tricks, muss man das Knöllchen nicht bezahlen, weiß Rechtsexperte Christoph Herrmann von Stiftung Warentest.  

Knöllchen im Ausland

Wenn Sie im Ausland, zum Beispiel in der Schweiz, Italien oder Frankreich, kann man vielleicht das ein oder andere Schild mit Parkverbot nicht richtig erkennen. Man bekommt ein Knöllchen. Zurück in Deutschland bekommen Sie Post und werden aufgefordert zu zahlen. Sie haben jetzt zwei Möglichkeiten. Diese Knöllchen werden in Deutschland nur vollstreckt, wenn sich das Bundesamt für Justiz einschaltet. Das Machen die aber nur bei Strafen die 80 € und mehr betragen. Bei Beträgen darunter können Sie also der Strafe entgehen. Die zweite Möglichkeit ist, dass Sie doch zahlen. Denn wenn Sie mit nicht gezahlter Strafe in zum Beispiel Italien angehalten werden und die Polizisten feststellen, dass Sie noch eine Strafe offen haben, könnten Sie zur Kasse gebeten werden bevor Sie weiter fahren dürfen. 

Knöllchen, aber selber gar nicht gefahren

Manchmal passiert es, wir verleihen unser Auto. Nach ein paar Wochen bekommen wir Post wir hätten falsch geparkt und sollen jetzt eine Strafe zahlen. Doch wenn wir uns erinnern hatten wir das Auto doch an einen Kollegen verliehen. Ganz klar wir zahlen nicht, müssen aber den Kollegen beim Amt melden. Jetzt können wir einen Trick anwenden, sodass der Kollege aber nicht zahlen muss. Innerhalb von drei Monaten müssen wir dem Amt melden, dass wir nicht gefahren sind. Christoph Herrmann sagt, dass wir den Kollegen am besten erst nach 2 Monaten und 3 Wochen dem Amt melden. So hat das Amt meistens nur noch eine Woche Zeit, um die Strafe einzufordern. Häufig zu wenig und deswegen verfällt das Knöllchen. 

Viele Knöllchen für ein Vergehen

Wenn wir Freunde oder Familie in der Stadt besuchen, bleibt das Auto meistens länger an einem Platz stehen. Falsch geparkt können sich ein paar Strafzettel ansammeln. Im schlimmsten Fall kann es abgeschleppt werden, aber dafür müsste zum Beispiel eine Einfahrt oder auch Rettungswege nicht mehr passierbar sein oder das Fahrzeug ist einfach zu lange falsch geparkt. Die Knöllchen, die sich mit der Zeit ansammeln, muss man aber gar nicht alle bezahlen, sondern nur das erste. Gegen die anderen muss man dann Einspruch erheben und angeben, dass man schon gezahlt hat und somit die Strafe getilgt ist und man Einsicht gezeigt hat. Somit fällt ein zweites, drittes oder auch viertes Knöllchen weg. Übrigens sollten Sie immer daran denken wertvolle Gegenstände lieber in den Kofferraum zu legen, sonst kann es schnell passieren, dass das geliebte Instrument nicht mehr da ist. Auch Dashcams sind bei Dieben sehr beliebt. 

Wo gibt's die meisten Knöllchen in Deutschland: 

  1. Frankfurt am Main
  2. Essen
  3. Stuttgart
  4. Dortmund
  5. Köln
  6. Düsseldorf 
  7. Bremen
  8. München
  9. Berlin
  10. Hamburg
   

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