LEGO und Klassik

Heute ist internationaler LEGO-Tag

lego-und-klassik © AdobeStock/ Tatsiana
Am 28. Januar 1958 wurde das Patent für das Stecksystem der kleinen Bausteinchen angemeldet - eine Erhöhung, die perfekt in den kleinen Hohlraum an der Unterseite passt. Genial! Deshalb feiern wir an diesem Tag internationalen LEGO-Tag.
Und natürlich gibt es auch bei LEGO einiges, das mit unserer Welt der Klassik zu tun hat!

LEGO-Ludwig

Einmal dem großen Ludwig van Beethoven begegnen? Im Legoland Kalifornien findet man eine überlebensgroße Büste von ihm. Der Beethoven aus Legosteinen sieht allerdings – zugegeben – etwas verpixelt aus. 

Klavier aus Steinchen

Im Gegensatz zur Lego-Beethoven-Büste wirkt das Lego-Klavier regelrecht echt. Ein niederländischer Pianist baute den Flügel aus 29000 Legosteinen in Originalgröße. Zweieinhalb Jahre brauchte er dafür, die Steine sammelte er sich Second-hand auf der ganzen Welt. So echt es aussieht, bespielbar ist es nicht. Ein digitales Klavier im Gehäuse sorgt für den Klang.

Drei Millionen Steine!

Dagegen ist das Lego-Instrument vom amerikanischen Künstler Nathan Sawaya fast schon Orchester-fähig. Seit er ein Kind ist, baut er Gegenstände aus Lego. Er gab sogar seinen Beruf als Rechtsanwalt auf, um sich ganz dieser Leidenschaft widmen zu können. Etwa drei Millionen Lego-Steine soll er besitzen. Sein Lego-Cello ist tatsächlich bespielbar.


Komponieren mit LEGO-Steinen

Und auch, wer komponieren möchte, kann sich Legosteine zu Hilfe nehmen. 2018 wurde auf der Phänomenta in Flensburg eine Experimentierstation vorgestellt: Man legt die Steine auf eine Fläche und je nach Position wird ein Klang erzeugt. So könne jeder komponieren – ganz ohne etwas über Noten zu wissen. Dem großen Ludwig van Beethoven kommt man auch so ein ganz kleines bisschen nah.

Übrigens gibt es auch ein komplettes Orchester aus LEGO-Figuren! Der Musiker Sam Battle hat es gebaut. Wie das aussieht und klingt, sehen und hören Sie in unserem Artikel Star Wars Lego Orchester.

Aber man kann sogar auch aus Schrott ein Tönchen rausholen! Das hat sich Künstler Björn Frahm gedacht und Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie einmal ganz anders interpretiert - "Scrap for Beethoven - Schrott für Beethoven".
   

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