Manfred Honeck wird 60

manfred-honeck-wird-60 © Felix Broede
Ruhig und bescheiden steht er am Pult. Im Erfolgsjahr 2018 feiert er seinen 60. Geburtstag – Klassik Radio gratuliert.

Ein Vorarlberger erobert Wien

Mit acht Geschwistern wächst Manfred Honeck in Nenzing im österreichischen Vorarlberg auf. Als Kind lernt er Geige und Bratsche. Seine Mutter stirbt früh, und die Familie versucht in Wien einen Neustart, wo der Vater die musische Hochbegabung Manfreds fördern will. Hier studiert Honeck Violine und Viola an der Hochschule für Musik, später wird er Bratschist bei den Wiener Philharmoniker und im Wiener Staatsopernorchester. Erfahrungen als Dirigent sammelt er unter anderem als Assistent von Maestro Claudio Abbado beim Gustav Mahler Jugendorchester.



Internationale Karriere als Dirigent

Schnell avanciert er zum Dirigenten der großen Top-Orchester der Welt. Einige seiner Stationen sind das MDR Sinfonieorchester in Leipzig zwischen 1996 und 1999 und das anschließende Chefdirigat beim Schwedischen Radio Symphonie Orchester in Stockholm. Nachdem Honeck vier Jahre an der Staatsoper in Stuttgart Generalmusikdirektor war, ist er seit 2008 bis heute Musikdirektor beim Pittsburgh Symphony Orchestra. Gemeinsam haben sie schon zahlreiche Konzertreisen unternommen, bei Festivals wie den BBC Proms, dem Lucerne Festival oder dem Rheingau Festival gespielt und in berühmten Konzerthäusern wie der Carnegie Hall oder dem Lincoln Center in New York.










Vor dem Dirigat wird gebetet

Zunächst hat Manfred Honeck vor seinen Auftritten für sich gebetet. Nach und nach aber fragten immer mehr Musiker, ob sie sich ihm anschließen könnten. So kommen mittlerweile viele verschiedene Religionen zusammen, um gemeinsam vor den Konzerten ein Gebet zu sprechen.


© Felix Broede

Ein bescheidener Musiker

„Dirigenten nehmen sich zu wichtig“ hat Manfred Honeck einmal gesagt. Der Mythos um den Maestro ist seiner Meinung nach gar nicht nötig. Es sind die Komponisten, die im Vordergrund stehen. Ein hervorragendes Orchester wird auch immer schön spielen. Die Aufgabe des Dirigenten ist es, noch das Letzte aus den Musikern hervorzubringen und Menschen zum Klingen zu bringen.

Das Erfolgsjahr 2018

Dieses Jahr war für Manfred Honeck ein besonders gutes. Anfang 2018 wird er zum „Künstler des Jahres“ bei den International Classical Music Awards gekürt. Kurze Zeit später dann wird er mit seinem Pittsburgh Symphony Orchestra mit zwei Grammys ausgezeichnet. Sie wurden ihnen in der Kategorie „Beste Orchesterdarbietung“ verliehen für die 5. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch sowie dem Adagio von Samuel Barber. Das Album dazu wurde ebenfalls mit einem Grammy in der Kategorie „Beste Abmischung eines klassischen Albums“ gewürdigt.




   

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