Mehr Instrumente in Deutschland verkauft

Onlinehandel steigt während Lockdown um 20 Prozent

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Offenbar haben viele Menschen den Lockdown in Deutschland genutzt, um sich der Musik zu widmen: Der Verkauf von Musikinstrumenten- und Zubehör stieg laut dem Geschäftsführer des Online-Instrumentenhändlers Music-Stores Michael Sauer um 20%.

Steigender Verkauf von Instrumenten

In der jetzigen Zeit gibt es viele Branchen, die durch die Pandemie vor großen Problemen stehen. Anders ist es aber beim Musikhandel: der Verkauf von Musikinstrumenten und Zubehör ist in den letzten Monaten stark angestiegen. „Die Menschen haben Langeweile“, erklärt Michael Sauer, „Sie saßen zu Hause und hatten nichts zu tun und da dachten sich viele, jetzt haben wir endlich mal mehr Zeit für die Musik.“

Beliebtestes Intrument ist die Gitarre

Besonders der Verkauf der Gitarre ist angestiegen, was Sauer aber nicht wirklich verwundert: „Die Gitarre ist sowieso immer auf Platz eins. Überraschend war aber, dass der Verkauf von Aufnahmegeräten extrem angestiegen ist. Die Leute haben selbst produziert.“

Auch mehr E-Pianos wurden geordert und stehen nun in den Wohnzimmern der Deutschen. Streichinstrumente hingegen konnten nicht besonders von dem Instrumenten-Boom profitieren. Die ersten Töne auf Streichinstrumenten sind oft eher schwierig: „Wenn dann alle zu Hause sitzen und plötzlich fängt einer an Geige zu üben, das käme nicht so gut an.“

Die Käufer sind dabei nicht unbedingt Anfänger erklärt Michael Sauer: „das sind eher Menschen, die bisher keine Zeit hatten für Musik. Jetzt gab es keine Ausrede mehr und sie dachten sich: so jetzt üben wir mal schön.“

Von der Bühne nach Hause

Nicht alles im Verkauf ist jedoch in die Höhe geschossen. Vor allem in der Veranstaltungstechnik war ein absoluter Einbruch zu verzeichnen, „Lautsprecher- und Lichtanlagen hat in dieser Zeit natürlich niemand mehr gekauft, braucht ja jetzt keiner.“

Die Deutschen machen wieder selbst Musik und die Haushalte sind durch die Pandemie musikalischer geworden. „Die Musik hat sich von den Veranstaltungsbühnen nachhause verlagert und das ist doch auch was Schönes“, bestärkt Michael Sauer.

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(A. Kohler)
   

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