Mit dem Schwarzbus auf Tour

Die ersten Fahrten waren ausgebucht

mit-dem-schwarzbus-auf-tour © Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Mit einer Schwarzbustour zu den größten Steuerverschwendungen Deutschlands: die Friedrich Naumann Stiftung klärt auf.

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Sie ist eine im Jahr 1958 vom ehemaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gegründete politische Stiftung liberaler Ausrichtung, die sich im In-und Ausland für die Freiheit einsetzt. Menschenrechte, Demokratie, Rechsstaat, Marktwirtschaft - all das sind Freiheitsthemen, die von der Stiftung m In- und Ausland befördert werden.

Schwarzbustouren in Zusammenarbeit mit der Friedrich Naumann Stiftung

Die Friedrich-Naumann-Stiftung hat das Mandat politische Bildung und Aufklärung. Bei der Suche nach kreativen Konzepten kam die Idee auf, in Anlehnung an das Schwarzbuch, das regelmäßig vom Bund der Steuerzahler veröffentlicht wird, sogenannte Schwarzbustouren anzubieten.

Was sind Schwarzbustouren?

Das Schwarzbuch vom Bund der Steuerzahler enthält die krassesten und skurillsten Fälle der Steuerverschwendungen in Deutschland. In Zusammenarbeit mit dem Bund der Steuerzahler biete die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit nun Schwarzbustouren an. Hier hält man an verschiedenen Baustellen und setzt sich mit den verschiedenen Fällen auseinander. Fahrgäste sollen sich also nicht nur aus der Berichterstattung, sondern auch vor Ort ein Bild von den größten Steuerverschwendungen Deutschlands machen.

Welche Zwischenstops gibt es?

"Die reichen von kleinen, skurillen Fällen der Steuerverschwendung wie zum Beispiel ein sehr teurer Zaun im Rasengehege eines Parks bis zur 7 Milliarden teuren Baustelle BER, wo die Kosten ja dramatisch aus dem Ruder gelaufen sind", erzählt uns Ralf Erbel, Regionalbüroleiter der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Berlin Brandenburg. "Da ist alles dabei: von Infrastruktur- und Kulturausgaben, bis hin zu Stadtverschönerungen und anderen Dingen."

Wo gibt es Schwarzbustouren?

Bislang wurden die Touren in Berlin, Hamburg und Nordrhein-Westfalen angeboten. In Potsdam gab es sogar Schwarz-Boots-Touren. "Vermutlich wird die Stiftung dieses Angebot auch noch in weiterne Städten anbieten, da die Nachfrage sehr groß war", so Ralf Erbel.

Rekationen der Fahrgäste

"Die ersten Reaktionen war natürlich erst einmal ein überwältigendes Echo. Diese Bustouren waren innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Andere Reaktionen sind eine gewisse Ungläublichkeit. Hinter diesen krassen Steuerverschwendungen stecken Prozesse, die letzendlich aus dem Ruder gelaufen sind. Und es ist schwierig, im Nachhinein zu identifizieren, wer denn der oder die Schuldige ist. Wenn man dann vor Ort steht und sich mit diesen Fällen genauer auseinandersetzt, dann merkt man, dass die Wahrheit sehr viel komplexer ist. Das führt dann zu einer gewissen Nachdenklichkeit darüber, wie man in Zukunft solche Fälle verhindern kann."

   

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