Mozart auf dem Mond

Beim Blick in den Himmel gibt es Spannendes zu sehen.

mozart-auf-den-mond © Caroline Liefke
Wenn es dunkel wird sollten Sie in diesen Tagen raus gehen, sich ein schönes Plätzchen suchen und in den Sternenhimmel blicken. Da oben gibt es einiges zu sehen, auch Dinge mit denen man gar nicht gerechnet hat.

Der Komet Neowise

In diesen Tagen gibt es etwas ganz Besonderes am Nachthimmel zu sehen: den Kometen Neowise. Dieser kommt der Erde ganz nah und fliegt gerade mal 103 km über unseren Köpfen hinweg. Dadurch ist er mit bloßen Auge zu sehen und das passiert nur äußerst selten. 1997 war uns ein solches Spektakel das letzte Mal, mit dem Kometen Hale Bopp, gegönnt. Was die letzten Nächte auch nochmal besonders macht, wir werden den Kometen Neowise nicht mehr wieder sehen: „solange wir es nicht schaffen unser Leben um 7000 Jahre zu verlängern. Neowise braucht ca. 6800 Jahre für seine Umlaufbahn um die Sonne“, erklärt Caroline Liefke Vorstandsmitglied der Vereinigung der Sternenfreunde e.V.

Sternschnuppennächte

Der Sommer bietet aber nicht nur Kometen, sondern auch wundervolle Sternschnuppennächte: „Fast den ganzen August über, mit Höhepunkt um den 12. August rum, können die Perseiden gesehen werden.“ In dieser Zeit fliegen bis zu 100 Sternschnuppen in der Stunde vorbei. „Das Spannende ist“, erzählt Liefke, „ die Sternschnuppen und Kometen gehören zusammen.“ Sternschnuppen sind nämlich eigentlich nur Staubteilchen, die in der Erdatmosphäre verglühen. Diese Staubteilchen sind Stücke der Kometen, die in der Erdumlaufbahn hinterlassen werden. Um diese schönen Stunden der Sterne sehen zu können, empfiehlt die Expertin hinaus aufs Land zu fahren „da wo es schön dunkel ist, so dass man den Himmel gut sehen kann.“ Einen Liegestuhl aufstellen, in den Himmel blicken und genießen.

Die Krater des Mondes

Beim Blick in den Himmel kann man dann sogar Komponisten erblicken! Die Krater auf dem Mond wurden nämlich nach berühmten Persönlichkeiten benannt unteranderem auch nach klassischen Komponisten: „Von Mozart bis Beethoven ist alles dabei“. Also halten Sie Ausschau nach Mozart auf dem Mond und genießen Sie die Wunder des Universums.

Auch schon vor zwei Jahren hatten wir wunderbare Sternschnuppennächte und andere Spektakel am Nachthimmel. Mal sehen, worauf wir uns dann im nächsten Jarh wieder freuen können.

(A. Kohler)
   

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