Musik zum 200. Geburtstag Jacques Offenbachs

Heute ab 20 Uhr „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach

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Ein Meister der französischen Romantik: Zum 200. Geburtstag Jacques Offenbachs spielen wir die letzte Oper des Komponisten „Hoffmanns Erzählungen“.

Hoffmanns Erzählungen als Komplettwerk

Zum 200. Geburtstag Jacques Offenbachs widmen wir dem französischen Komponisten ab 20 Uhr sein letztes großes Werk im Programm bei Klassik Radio: Als Komplettwerk hören Sie „Hoffmanns Erzählungen“, Offenbachs Oper, in der er verschiedene Schauergeschichten E.T.A Hoffmanns vertont, eine Einspielung des Orchestre de la Société des Concerts du Conservatoire und den Chœurs René Duclos unter der Leitung von André Cluytens. In den Rollen zu hören sind u.a. Tenor Nicolai Gedda und die Sopranistinnen Gianna D’Angelo sowie Elisabeth Schwarzkopf.

 

Offenbach, (verkannter) Meister am Cello

Der in Köln als Jakob Offenbach geborene Sohn eines Synagogen-Kantors ging als junger Mann nach Paris. Dort machte er zunächst auf sich aufmerksam, als er in den Pariser Salons als großer „Teufels-Cellist) überzeugte. Dabei inszenierte er auch medienwirksam seine Auftritte und täuschte unter anderem Ohnmachsanfälle vor, die durch die Leidenschaft der Musik entstanden seien.

Zeit seines Lebens komponierte Offenbach Werke für sein Instrument, wie unter anderem das virtuose Cellokonzert in G-Dur.



Offenbach, Meister der Operette

Seinen großen Ruhm verdankte Jacques Offenbach vor allem der Operette, deren Miterfinder er war. Nachdem er sich in Paris einen hervorragenden Ruf aufgebaut hatte, konnte er 1855 ein eigenes Theater betreiben. Hier hatte er die Freiheiten, die man an den restriktiv geregelten anderen Opernhäusern nicht besaß, was vom Publikum belohnt wurde.

Offenbach unterhielt die Pariser Gesellschaft mit seinen frech-frivolen Operetten, die stets mit viel bissigem Humor und natürlich spritziger Musik ausgestattet waren. Mit Werken wie „Orpheus in der Unterwelt“, „Pariser Leben“ oder „Die schöne Helena“ gelang es ihm stets, die frivole Pariser Gesellschaft oder auch die eitlen Regierungsspitzen vorzuführen, ohne sie dabei zu verärgern.


 

In die Isolation

Durch den Deutsch-Französischen Krieg, der 1870 ausbrach, hatte Offenbach in Paris einen schweren Stand. Während er aufgrund antisemitischer Strömungen nicht in seine Heimat Deutschland zurückkehren wollte, wurde er als Deutscher in Frankreich zunehmend als Feind angesehen. Durch sein Theater gut situiert zog Offenbach sich schließlich aufs Land zurück. Einzelne Erfolge feierte er etwa mit seiner Tournee durch Amerika.

Sie möchten mehr Infos zu Komponisten? Schauen Sie hier in unser Künstler-Wiki



   

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