Nationaltag der Honigbiene

Die Biene ist wichtig für die Umwelt

nationaltag-der-honigbiene © matthew-t-rader_unsplash
Der Tag der Bienen ist am 17. August. Das Bienensterben ist eines der großen Probleme unserer Zeit. Der Tag soll an ihren Schutz erinnern.

Der Tag der Honigbiene

Die Honigbienen sind für den Menschen lebenswichtig. Aber die Tiere sind sehr empfindlich gegenüber Krankheiten, Parasiten und auch gegen falsche Haltung. US-Amerikanische Imker riefen daher diesen Tag 2009 zum Schutz der Bienen aus. Auch in Deutschland gibt es verschiedene Aktionen, um das Überleben der Biene zu sichern.

Bienen auf dem Gasteig

Auf dem Dach des Münchner Gasteigs stehen seit 2011 beispielsweise Bienenkästen. Diese sind Teil der Initiative „München summt“. Aktuell stehen nur drei der sechs Bienenkästen noch auf dem Gasteig, die anderen hat Imker Karsten Kammerlander in den Englischen Garten verlegt. Er ist Hobbyimker und zuständig für das Wohl der Bienen. In Zeiten, in denen die Insekten sterben und wir Menschen immer mehr Ressourcen verbrauchen, ist das besonders wichtig und wird am Tag der Biene noch einmal verdeutlicht.

Schwarmtiere

Karsten Kammerlander muss ab Mai bis Mitte Juni besonders aufmerksam sein: Die Bienen beginnen gerne in dieser Zeit zu schwärmen und das muss verhindert werden. Denn die Bienen haben durch die eingeschleppte Varroamilbe in der freien Wildbahn keine Chance mehr. Daher verteilt Kammerlander die Bienenstöcke in der Stadt, damit sich nicht zu viele Bienen auf einem Fleck drängen – die Schwarmlust der Bienen wird damit eingedämmt. 

Bienen gehen auf Nahrungssuche

Karsten Kammerlander weiß, dass die Bienen momentan im Englischen Garten mehr Trachten finden – also mehr Angebot an Nektar und Pollen. Momentan blühen die Linden, eine sehr häufige Baumart in München. Zum Beispiel solche Bäume nennt der Imker Massentrachten. Damit bezeichnet er Stellen, an denen die Bienen viel Nahrung einsammeln können, ohne große Distanzen von Blüte zu Blüte zurückzulegen. Auch Wasser finden die Tiere genug, da die Isar gleich neben dem Gasteig fließt.

Paradoxerweise finden laut Kammerlander die Tiere in der Stadt inzwischen mehr Nahrung als auf dem Land: Das liege an den vielen Kleingärten und blühenden Bäumen in der Stadt.

Die Biene in der Musik

Auch wenn es den Tag der Bienen noch nicht so lange gibt, haben Komponisten sich immer wieder daran versucht, das typische Summen zu vertonen.

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Taub aber laut

Wer mal neben einem Bienenkasten gestanden hat, weiß, wie laut die kleinen Tiere sein können. Hören können sie aber nicht; sie nehmen nur Vibrationen wahr. Daher bekommen die Bienen vom Konzertbetrieb im Gasteig nichts mit. Da das Dach sehr unzugänglich ist und nicht ohne vorherige Einweisung betreten werden darf, hat bisher auch noch ein Klassik-Star die Bienen besucht. Aber auch so verkauft sich der Gasteiger Honig hervorragend.

Von Sängern geliebt

Also nicht unbedingt die Bienen selbst ist bei Sängern beliebt, aber garantiert ihr begehrtes Produkt: Honig hat eine Antibakterielle Wirkung, da er geringe Mengen Wasserstoffperoxid enthält. Außerdem wirkt er sich positiv auf die Wundheilung aus. Deshalb wird er gerne von Sängern bei Halsschmerzen eingenommen. Und dass Honig auch hervorragend schmeckt, tut sein Übriges – Merke: Lachen ist die beste Medizin - und Süßes macht immer gute Laune!
   

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