Neueröffnung: Mozarthaus Augsburg

Leopold Mozart im Mittelpunkt

neueröffnung-mozarthaus-augsburg © ISM, mozart-Museen & Archiv
Eine begehbare Kutsche, um zu erleben, wie Mozart zu seiner Zeit gereist ist. Diese kann man nicht nur anfassen, sondern auch besteigen und sich damit einen Kindheitstraum erfüllen…
Im Oktober 2018 startet die Sanierung des Leopold Mozart Hauses in Augsburg. Was zunächst nur ein Wechsel der Dauerausstellung werden sollte entwickelte sich zur Generalsanierung des denkmalgeschützten Hauses. Deswegen klappt die Wiedereröffnung pünktlich zum 300. Jubiläum des Komponisten im letzten Jahr nicht. Ab dem 7. März ist es für Besucher wieder geöffnet. „Wir haben versucht, das Museum interaktiv zu gestalten. Es wird auch keinen Audio-Guide geben. Wir hoffen nämlich, dass Familien und Besucher zusammen ein gemeinschaftliches Erlebnis haben.“, so Thomas Weitzel, Kulturreferent der Stadt Augsburg und Präsident der deutschen Mozart-Gesellschaft.

Leopold Mozart zum anfassen 

Leopold Mozart wird man nicht nur akustisch hören können. Es wird verschiedene Instrumente geben, die der Komponist in seinen Stücken verwendet hat und die die Besucher anfassen und ausprobieren dürfen. „Da sind Pferdeschellen, die in der Schlittenfahrt vorkommen im Museum aufgehängt und man darf sie berühren und man darf daran rütteln und sie klingen fantastisch", erzählt Thomas Weitzel begeistert. Außerdem gibt es Anschlagmodelle von Hammerflügeln, sowie anderen Tasteninstrumenten, die man dann miteinander vergleichen kann. 

11 Räume für Leopold Mozart Haus

In einer Musikkapsel, einem Sinnesraum, kann man die Musik von Leopold Mozart und seinen Zeitgenossen abstrakt und auf ganz besondere Weise erfahren. Die Jesuitenbühne, auf der Leopold Mozart früher selbst aufgetreten ist, findet ebenfalls in dem Museum Platz. Durch seine Zeit auf der Jesuitenbühne entdeckte der Vater von Wolfgang Amadeus Mozart seine Leidenschaft für die Musik. 

Komponieren mit Leopold Mozart

An einer Station im Mozarthaus haben Sie die Möglichkeit, dies zu versuchen. Die Würfelkomposition, die Leopold geschrieben hat, wurde mit echten Würfeln nachgestellt. „Wenn man sie in eine richtige Reihenfolge setzt, dann kann man sich selbst ein Stück komponieren (…) und wenn man sie falsch zusammen baut, klingen sie zwar immer noch, aber nicht ganz so gut, wie das Original.“, lacht Thomas Weitzel. Auch die berühmte Violinschule des Pädagogen kann man anfassen und beispielsweise ausprobieren eine Violine zu halten. Das Ziel des interaktiven Museums ist es Lust, auf Musik zu machen und das aktive eigene Musizieren zu fördern und die Besucher dafür zu begeistern.



   

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