Unpünktlichkeit – Ein Problem unserer Gesellschaft?

Wie man sein Zeitmanagement richtig plant

pünktlichkeit-–-ein-problem-unserer-gesellschaft © panithi33
Wir waren es bestimmt alle schon einmal: unpünktlich. Jedoch schaffen es einige Freunde und Kollegen unter uns, immer zu spät zu sein. Dabei ist das alles nur eine Sache der Einstellung, sagt Coach und Unternehmensberater Martin Kimmich.
Weil manchmal so viel auf uns einströmt, sind wir unpünktlich. Wir müssen entscheiden, ob wir jetzt noch die Mail lesen oder eben noch die WhatsApp beantworten oder doch besser zum geplanten nächsten Punkt kommen. Wir wollen immer mehr schaffen, egal ob wir es planen oder nicht, wodurch wir einfach nicht pünktlich sind.

Zwei Typen

Insgesamt lässt sich grob sagen, dass es zwei Typen von Unpünktlichkeit gibt, so Martin Kimmich. Den einen, der keinen Plan hat und somit selbstverständlich unpünktlich ist. Denn, sind wir mal ehrlich, vor allem in der heutigen Zeit geht nichts mehr ohne Planung. Dann gibt es noch den anderen Typ Mensch, der wegen eines bestimmten Grundes zu spät kommt, der für denjenigen in dem Moment einfach wichtiger war oder sich nicht ändern ließ.

Wie spreche ich Unpünktlichkeit am besten an?

Die beste Taktik ist vermutlich niemanden anzuklagen, denn dann machen die Meisten einfach zu. Am besten sollte man versuchen seine Situation zu erklären und die eigene Sicht des Problems zu schildern. Vermutlich nimmt der Unpünktliche das Problem nämlich gar nicht so schlimm war. Wenn er aber sieht, wie wir uns dabei fühlen, versteht er womöglich eher, dass seine Unpünktlichkeit nicht sehr schön ist. Dann ist derjenige eher bereit an sich zu arbeiten.

Tipps gegen Unpünktlichkeit  

  1. Planen: Der wohl wichtigste Aspekt, um nicht unpünktlich zu sein, ist ein guter Plan. Machen Sie sich am Morgen oder besser am Abend vorher Gedanken, welche Termine anstehen. So haben Sie eine Übersicht und wissen, wann Sie wieviel Zeit wo einplanen müssen.
  2. Zeitdiebe: Finden Sie heraus, welche Dinge Ihnen die meiste Zeit rauben. Was müssen Sie tun? Was können Sie abkürzen? Versuchen Sie Abläufe zu optimieren.
  3. Zeitpolster schaffen: Jeden Morgen das gleiche, Sie suchen nach Ihrem Schal, Ihr Kind sucht mal wieder das Geschichtsbuch oder den Turnbeutel. Genau hier können Sie helfen. Schaffen Sie bestimmte Plätze für genau diese Dinge oder packen Sie den Turnbeutel mit Ihrem Kind schon am Abend vorher.
  4. Regeln finden: Vor allem wenn man mit mehreren unter einem Dach wohnt, ist es wichtig Regeln festzulegen und sich auch an diese zu halten. Sei es der Putzplan oder auch der Plan, wer morgens zuerst ins Bad geht. Das Leben ist stressfreier, wenn sich jeder daran hält. Wenn die Regeln gar nicht eingehalten werden, kann es helfen, Strafen einzusetzen. Ob Handy-Verbot oder Hausarrest, sprechen Sie diese vorher mit ihrem Kind ab, so kennt es die Konsequenzen.
  5. Ziel: Wer ein Ziel vor Augen hat, wird sich eher bemühen nicht mehr unpünktlich zu sein. Dabei ist es sinnvoll in kleinen Etappen zu arbeiten, damit die Motivation nicht schwindet und das Projekt scheitert.
   

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