Petrenkos Einstand bei den Berliner Philharmonikern

petrenkos-einstand-bei-den-berliner-philharmonikern © Wilfried Hösl
Das erste Konzert wird der designierte Chefdirigent der Berliner Philharmoniker mit Beethovens Neunter feiern.

Initialzündung mit Beethoven

Die Berliner Philharmoniker haben ihre neue Saison vorgestellt. Diese wird besonders spannend, da der designierte Chefdirigent der Philharmoniker, Kirill Pentrenko, sein erstes Konzert geben wird.

In der ersten Pressekonferenz Petrenkos als Chefdirigent wurde bekanntgegeben, dass Petrenko seinen Einstand mit Ludwig van Beethoven geben wird. Am 23. August dirigiert er Beethovens Sinfonie Nr. 9 mit der „Ode an die Freude“. „Die Neunte enthält alles, was uns als Menschheit auszeichnet – das Gute und das Böse“, so Petrenko auf der Pressekonferenz.

Auch Ausschnitte der Oper „Lulu“ von Alban Berg werden zu hören sein.

Das Konzert werden Petrenko und die Berliner Philharmoniker am darauffolgenden Tag vor dem Brandenburger Tor wiederholen.
 

Beethoven-Jubiläum 2020

Das nächste Jahr wird in der Klassik ganz im Zeichen Ludwig van Beethovens stehen, wenn sich dessen Geburtstag zum 250. mal jährt. Neben Beethovens Neunter wird Petrenko in der Saison auch Beethovens „Missa solemnis“ sowie seine Beethovens einzige Oper „Fidelio“ dirigieren.

Es ist auch ein „Beethoven-Marathon“ geplant, bei dem die Berliner Philharmoniker innerhalb von zwei Tagen am 25. und 26. April sämtliche Streichquartette und weitere Kammermusik Beethovens spielen werden.


 

Eine zurückhaltende Saison

Der medienscheue Petrenko wird sehr viel weniger Konzerte geben als dessen Vorgänger Rattle. Während dieser in seinen Saisons durchschnittlich 60 Konzerte mit den Berliner Philharmonikern leitete, werden es in der kommenden Saison mit Petrenko 39 sein.  

Bis 2020 wird Petrenko allerdings auch noch anderen Pflichten nachkommen: bis Mitte nächsten Jahres ist er auch Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper in München.

Die kommende Saison wird auch politisch sein: so spielen die Berliner Philharmoniker und Petrenko zum 75. Jahrestag des Ende des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung des deutschen Konzentrationslagers Ausschwitz Konzerte in Jerusalem und Tel Aviv.
 

Kirill Petrenko

Der russische Dirigent wurde 2015 zum neuen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker gewählt. Damit löst er seinen Vorgänger Sir Simon Rattle ab, welcher nach 16 Jahren bei den Berliner Philharmonikern im vergangenen Jahr seinen Abschied feierte.

Petrenko wird damit der siebte Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, ein Amt, das auf Lebenszeit vergeben wird.

Frühere Stationen seiner Karriere waren die Komische Oper Berlin, welche er von 2002-2007 als Generalmusikdirektor leitete. Seit 2013  bis Mitte 2020 ist Petrenko Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper in München. Er leitete zahlreiche Gastdirigate wie an der Wiener Staatsoper, beim Concertgebouw-Orchester, dem Israel und London Philharmonic Orchestra sowie von 2013 und 2015 den „Ring der Nibelungen“ von Richard Wagner bei den Bayreuther Festspielen.

 

   

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