Seine Karriere beruht auf Glück

John Williams über seine Musik

seine-karriere-beruht-auf-glück © Bachrach/Pressefoto 2012
Mit seiner Musik haucht er so vielen Filmen das Leben, die Seele und das Gefühl ein, das sie zum Erfolg brauchen.
John Williams ist vermutlich einer der größten Filmkomponisten unserer Zeit. Der Komponist weiß, wie das All klingt und wie man Schmerz hörbar macht. Egal ob in Star Wars, der weiße Hai oder Schindlers Liste die Musik war ein großer Teil der filmischen Erfolgsgeschichten. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung beschreibt Williams seinen Erfolg als Glück:
Sehr viel von dem was ich erreicht habe im Leben, ist dem Umstand zu verdanken, dass ich Glück gehabt habe. Und so viele begabte Menschen haben dieses Glück nicht gehabt. Das Leben ist nicht immer fair.

Der Klang des Alls

Beim Hören von Williams Musik wird man das Gefühl nicht los, er weiß wie sich bestimmte Dinge anhören, noch bevor sie ein Mensch je gehört hat. Die Musik für die Filme im Weltall sollte das Neue, Unentdeckte mit dem Alten verbinden. Obwohl die Wissenschaft sagt, dass der Weltraum stumm ist, gab Williams ihm eine Art der himmlischen Musik, die sich die Menschen schon immer dafür vorstellten. Seine Inspiration nimmt er, bei all der Musik die bereits seinem musikalischen Können entsprungen ist, aus der Musik selbst. Das Komponieren ist laut Williams kontinuierliche, harte Arbeit.

Was die Inspiration angeht, glaube ich, dass sie schon der Herrlichkeit der musikalischen Intervalle selbst liegt, die uns die Vorsehung geschenkt hat“, erklärt er im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Musik die Entspannt

Das Filmbusiness ist stressig, hektisch und laut, Williams Musik ist das genaue Gegenteil. Im August 2020 ist sein neues Album gemeinsam mit der Violinistin Anne-Sophie Mutter und den Wiener Philharmonikern erschienen. Seine Musik ganz ohne Film genießen und fühlen was Filme sonst nur mit Bildern ausdrücken können: das ist John Williams.

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Wie wichtig die Musik im Film ist, zeigt sich bei einem Projekt des Youtubers Auralnauts, der die Musik aus Szenen im Star Wars Film einfach rausgeschnitten hat. Wirkt gleich ganz anders. 

In diesem Jahr wurde John Williams zusammen mit Ennio Morricone mit dem spanischen Nobelreis ausgezeichnet.

(A. Kohler)
   

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