Sternwarte wie aus Starwars

R2-D2 steht in Zweibrücken

sternwarte-wie-aus-starwars © Hubert Zitt
Um den bekannten Roboter R2D2 aus Star Wars ganz nahe zu sein, muss man nicht ins Weltall fliegen...ein Kurztripp nach Zweibrücken reicht vollkommen aus.

Wie auf einem anderen Stern

Denn dort steht eine Sternwarte, die aussieht wie der große Bruder des Star Wars Roboters. "Die Sternwarte, die wir etwa vor 20 Jahren aufgebaut haben, die ist in die Jahre gekommen und es war auf jeden Fall eine Renovierung angesagt. Diese Sternwarte mit der Kuppel oben drauf, die sah schon in etwa so aus wie der berühmte R2D2. Über die Jahre hinweg ist die Idee enstanden und dann haben wir es einfach gemacht", erklärt Dr. Hubert Zitt vom Naturwissenschaftlichen Verein zu Zweibrücken, der die Sternwarte betreibt.

Hilfe von Studenten und Schwiegervater

Die Umgestaltung war dann ganz schön aufwendig, bevor die typischen blauen Muster aufgemalt werden konnten, war erst einmal eine gründliche Reinigung angesagt, dann musste neu verputzt werden. Eine Woche lang arbeitet Dr. Hubert Zitt mit einigen Helfern an der Verwandlung der Sternwarte. Dabei bekamen sie immer wieder spontane Hilfe: "Es gab Studenten, die haben uns gesehen, Halt gemacht, etwas geplaudert und dann spontan mitgeholfen. Auch mein Schwiegervater hat mitgeholfen sowie Vereinsmitglieder", beschreibt Dr. Hubert Zitt. 

Grüße aus Hollywood

Und dann war es soweit: die Sternwarte erstrahlte in neuem Glanz und zog augenblicklich die Aufmerksam auf sich. Denn schnell hatte sich in den sozialen Netzwerken verbreitet, dass der berühmte R2D2 nun auch auf Erden zu finden ist. Als schließlich sogar Hollywoodstar Mark Hamill, der in den 70er Jahren Luke Skywalker spielte, auf Twitter ein Foto der Sternwarte postete, gab es kein Halten mehr: "wir waren sogar in der Tageszeitung von New York", so Dr. Hubert Zitt. 

Interessante innere Werte

Mittlerweile ist die Sternwarte zu einer Art Pilgerstätte für Star Wars Fans geworden - mancher Fan möchte aber auch einen Blick in die Sternwarte werfen - aus einem ganz bestimmten Grund - sie hoffen, durch die Teleskope den Todesstern zu entdecken. "Leider ist es bisher noch nicht gelungen", gibt Dr. Hubert Zitt schmunzelnd zu. Trotzdem lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch des Inneren der Sternwarte: "man findet ein 14 Zoll Teleskop mit immerhin vier Metern Brennweite, damit kann man recht gut in die unendlichen Weiten des Weltalls schauen. Wenn man die Ringe des Saturns oder die Planeten mit eigenen Augen sieht, ist das noch einmal etwas ganz anderes, als sie in einem Buch oder im Internet zu sehen."

Klassik zum Sterne gucken

Zum Sterne schauen eignet sich klassische Musik ganz besonders: "Ob das Carmina Burana ist oder wie das in dem Film 2001 Odyssee im Weltall dargestellt wird, mit der "An der schönen blauen Donau", das sind so die Klassiker, wenn es um Sterne geht. In Planetarien kommt auch oft "Also sprach Zarathustra", wenn der Sternenhimmel aufgeht. Das passt einfach. "


Er weiß, wie das All klingt: John Williams! Woher er seine Inspiration nimmt.
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