Tag gegen Lärm

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Lärm macht krank: am 24. April macht der Tag gegen Lärm auf die Ursachen und Wirkung von Lärm aufmerksam.

Lärm macht krank

Aufheulende Motoren, Kettensägen, Handy-Klingeltöne. Gerade in der Stadt sind unsere Ohren täglich großen Belastungen ausgesetzt.

In den Ohren befinden sich circa 15.000 Hörzellen, welche die Schallwellen eines jeden Tons abfangen, um sie anschließend als Signale ans Gehirn zu schicken, wo diese dann eingestuft werden.

 

Was ist Lärm?

Als Lärm befinden wir jene Geräusche, die unerwünscht und laut sind, wobei diese Beurteilung sehr subjektiv ausfällt.

Studien zufolge aber kann man davon ausgehen, dass bereits ein Geräuschpegel ab 25 Dezibel zu Konzentrations- und Schlafstörungen führen können. Ab einem Lautstärkepegel von 65 Dezibel erhöht sich die Pulsfrequenz sowie die Ausschüttung von Adrenalin im Körper. Ab einem Geräuschpegel von 80 Dezibel entsteht bei den meisten Menschen der Eindruck von Lärm.

Zum Vergleich: Das Geräusch eines raschelnden Blattes erzeugt einen Schallpegel von etwa zehn Dezibel. Eine Nähmaschine oder ein Fernseher auf Zimmerlautstärke kommen auf einen Lautstärkepegel von 65 Dezibel. An einer Hauptverkehrsstraße wiederum kommt ein Schallpegel von etwa 85 Dezibel zustande.

Besonders belastend sind Geräusche einer Motorsäge oder eines Rockkonzertes, bei denen 110 Dezibel entstehen können. Die Schmerzgrenze für die Ohren liegt bei etwa 120 Dezibel. Irreparable Schäden kann das Ohr allerdings auch schon ab 85 Dezibel nehmen.
 

Gesundheitsrisiko Lärm

Von Lärm geht eine doppelte Gefahr aus; zunächst beeinträchtigt Lärm die Ohren selbst. Tinnitus und Schwerhörigkeit sind weit verbreitet, und mittlerweile hören heute schon 15 Prozent der Jugendlichen so schlecht wie 50-Jährige.

Aber auch die psychische Belastung, die durch Lärm entsteht, führt zu vielen Gesundheitsrisiken. In der Medizin geht man davon aus, dass dauerhafte Lärmbelästigung für Schlafstörungen, Herzkreislauferkrankungen, erhöhtes Allergierisiko sowie Bluthochdruck und Migräne sorgen kann.
Besonders nächtlicher Lärm wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus.
 

Alles laut oder was?

Der Aktionstag „Alles laut oder was?“ soll über die Ursachen und Wirkung von Lärm aufklären und Hilfen geben, wie man den Lärm in den verschiedenen Lebensbereichen reduzieren kann.

 

Balsam für Ihre Ohren

Es lässt sich im Alltag mit geringem Aufwand vieles tun, um die Ohren und die Seele vor zu viel Lärm und Stress zu schützen. Zunächst ist es angebracht, für Lärm erzeugende Tätigkeiten Gehörschutz zu tragen, etwa beim Heimwerken oder Freizeitaktivitäten wie Konzertbesuchen. Besonders Kopfhörer sind schlecht für die Ohren, wenn die Lautstärke zu hoch ist: Häufig ist diese so eingestellt, dass ein Geräuschpegel von 95 Dezibel entsteht.

Es ist auch ratsam, für sich selbst zu justieren, was Zimmerlautstärke sein sollte: häufig ist der Fernseher oder das Radio viel lauter eingestellt, als es sein müsste.

Fürs Schlafen bietet es sich an, den ruhigsten Raum des Hauses zum Schlafzimmer zu machen und den Schallpegel des Raums mit schweren Vorhängen und Teppichen zu mindern.  

Es ist auch ratsam, zu überprüfen, in welchen Alltagssituationen man unnötigen Lärm verursacht, der sich negativ auf die Psyche auswirken kann. So lässt man sich hin und wieder selbst dazu hinreißen, zum allgemeinen Lärm beizutragen, wenn man etwa im Verkehr selbst einmal auf die Hupe drückt, wenn der Verkehr nicht fließt.

 

 

 

   

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