Tagebuch von Beethoven, Mozart und Co.

Tag des Tagebuchs

tagebücher-von-beethoven,-mozart-und-co © Lealnard
Ihm vertrauen wir bedenkenlos unsere größten Geheimnisse an, es ist unser Spiegelbild und wird manchmal sogar zur Weltliteratur – das Tagebuch. Eines der berühmtesten ist wohl „das Tagebuch der Anne Frank“, die heute vor 90 Jahren geboren wurde. Auch unsere Klassik Stars haben fleißig Tagebücher geführt und ermöglichen uns so einen Blick in ihre Welt.

Ludwig van Beethoven schrieb Tagebuch

Von Ludwig van Beethoven ist bekannt, dass er vom Herbst 1812 bis 1818 Tagebuch geführt hat. Damals war 42 Jahre alt. In seinem Tagebuch schrieb er über seine Gefühle, Gedanken und notierte auch Pläne und Zitate, sowie Lebensweisheiten. Insgesamt waren es mehr Selbstgespräche als konkrete Erinnerungen.

Wolfgang Amadeus Mozart benutzte das Tagebuch seiner Schwester 

Wolfgang Amadeus Mozart hat selber kein Tagebuch geführt. Seine Schwester Maria Anna Mozart, besser bekannt als „Nannerl“ aber schon und weil sich Bruder und Schwester so gut verstanden haben, durfte Mozart ab und zu auch etwas in ihr Tagebuch eintragen. Statt Tagebuch zu schreiben führte Mozart einen regen Briefwechsel mit Familie und Freunden. Seiner Schwester schrieb er einmal, dass sie „nicht gleich über jeden Dreck weinen“ sollte und er schickte ihr „hundert Schmatzerl auf ihr wunderbares Pferdegesicht“. Klingt etwas derb, aber dafür war Wolfgang Amadeus Mozart in seinen Briefen bekannt.

Richard Strauss und sein Gedankenbuch

Der berühmte bayrische Komponist Richard Strauss führte nicht durchgängig Tagebuch, mehr Reisetagebücher und in seinen letzten Jahren eine Art Tagebuch. Hierbei handelt es sich um 16 Notizhefte aus den Jahren 1929 bis 1949. Inhaltlich sind sie nicht chronologische geführt und enthalten Gedanken und verschiedenes, das ihm in dem Sinn gekommen ist.

Felix Mendelssohn Bartholdy Hochzeitstagebuch

Während seiner Hochzeitsreise in Freiburg führte Felix Mendelssohn Bartholdy 1837 Tagebuch zusammen mit seiner Frau Cécile. Dabei hat er Kompositionen verfasst und Zeichnungen hinzugefügt, während seine Frau den Text geschrieben hat.

Franz Schubert düsteres Tagebuch

So traurig und melancholisch Franz Schuberts Musik war, so düster waren auch seine Notizen und Briefe an Freunde. Es ist zwar nicht direkt ein Tagebuch überliefert, doch anhand der vorhandenen Notizen und Briefe bekommen wir heute eine kleinen Einblick in die Gedanken von Franz Schubert.

„Keiner, der den Schmerz des Andern, und Keiner, der die Freude des Andern versteht! Man glaubt immer, zu einander zu gehen, und man geht nur neben einander. O Qual für den, der dieß erkennt!“
   

Unser Service

Für die besten Hörer in Deutschland

Musik der Extraklasse

Finden Sie im Klassik Radio Shop

Newsletter

Wir halten Sie auf dem laufenden mit unserem Premium Newsletter

Social Media

folgen Sie uns

Die PLaylist

Was lief wann?

Wir verwenden Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Indem Sie auf den „OK“ Button klicken, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Weitere Informationen zum Thema Cookies finden Sie unter Datenschutz & Sicherheit
Weitere Informationen Ok