Unterstützung für junge Musiker

Das macht ein Popularmusikbeauftragter

unterstützung-für-junge-musiker © Diana_Muehlberger
Aller Anfang ist schwer…auch der eines Musikers….aber da gibt es jetzt professionelle Hilfe von den Popularmusikbeauftragten Maximilian Schlichter aus Augsburg.
Wie werde ich erfolgreich mit meiner Musik? Wie geht das nochmal mit der GEMA und wie vermarkte ich mich überhaupt richtig? Auf alle diese Fragen gibt es jetzt Antworten. Junge Musiker aus der Region Schwaben können sich jetzt an den Popularmusikbeauftragten wenden.

Was macht ein Popularmusikbeauftragter?

Die Begleitung und die Beratung junger Musikern ist die Aufgabe. Dazu gehört das „Wie schreibe ich einen Song“ genauso dazu wie „Wie veröffentliche ich meine CD“ und „Wo bekomme ich finanzielle Förderung“. Dabei müssen die jungen Musiker keinerlei Vorkenntnisse haben, um die Beratung wahrnehmen zu können. „Der Einstieg ist sehr niederschwellig. Auch wenn die Frage lautet: Welches Instrument ist das richtige für mich? Da kann man sich auch gerne bei mir melden“, so Schlichter. Seine Aufgabe ist es, bei jedem Musiker herauszufinden, wo die Interessen hingehen. Ob musikalisch oder organisatorisch nachgeholfen werden muss, dass entscheidet sich dann nach den ersten Treffen und der Neigung des Künstlers.

Was gehört zur Popularmusik?

In erster Linie beinhaltet dieser Begriff in der heutigen Nutzung die Genres Pop, Rock, Hiphop, Funk, Elektro und alle Unterkategorien davon. Die Volksmusik und die Klassik gehören nicht dazu, aber Schilling sieht darin kein Problem.

Können auch Musiker aus anderen Genres kommen?

„Grundsätzlich darf sich jeder bei mir melden!“ Das ist Schlichter sehr wichtig. Auch für die klassische Musik ist er zu haben und sieht hier viele Möglichkeiten der Kooperation!  „Gemeinsam neue Wege zu gehen, fände ich auch total interessant!“ Er selber hat mit 13 eine Band gegründet, die 2006 ihren Deutschlandweiten Durchbruch hatten: Die Killerpilze. Zu diesem Zeitpunkt waren alle Bandmitglieder jünger als 17.

Viele Erfahrungen gesammelt

Im Nachhinein sagt Schlichter, dass sie als Band glücklicherweise immer gut beraten waren. „Natürlich haben wir auch mal eine Platte aufgenommen mit einem Produzenten, wo wir im Nachhinein gemerkt haben…hm, das hätten wir uns auch sparen können (…), aber es war uns immer wichtig, dass wir eine kompetente Beratung haben, um auf der sicheren Seite zu sein.“ Eine kompetente Beratung möchte Schlichter nun auch den jungen Musikern und Musikerinnen im Bezirk Schwaben geben und ist motiviert, in dieser neuen Stelle Vielen zu helfen.

Vielseitige Aufgabenbereiche

Die ganzheitliche Beratung ist aktuell auch wichtig. Als Musiker reiche es eben nicht mehr „nur“ Musik zu schreiben oder zu spielen. „Man muss sich heute auf jeden Fall auf den „Do-it-yourself“-Weg vorbereiten“, so Schlichter. Dass das große Label kommt und einen unter Vertrag nimmt, ist weniger geworden. „Am Start zählt aber die gute Musik, der gute Song und die gute Idee, aber man muss sich trotzdem mit seinen Flächen und Plattformen auch beschäftigen.“ Es gäbe aber „leider keinen Masterplan für die perfekte musikalische Karriere."

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(L.Bothor)


 

   

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