Weihnachtsbaum entsorgen

So geht es richtig

weihnachtsbaum-entsorgen © AdobeStock_133562021Ramil Gibadullin
Weihnachtsbäume – jedes Jahr aufs Neue stehen sie in fast jedem Haushalt. Und jedes Jahr fragt man sich, wie man ihn am besten entsorgen kann. Wir haben das Wichtigste für Sie zusammengefasst.
Allgemein gilt in Deutschland der 06. Januar als Stichtag für die Entsorgung, denn mit den Heilgen Drei Königen endet offiziell die Weihnachtszeit. Bei einigen wenigen bleibt der Baum sogar bis zum 02. Februar stehen. Dort sieht man erst Maria Lichtmess als Grund, ihn hinauszuwerden. Viele stellen den Baum auch schon früher raus, da er einfach zu viel nadelt.

Für die Abholung beachten

Wann die Weihnachtsbäume abgeholt werden, geben Städte und Kommunen entweder im Abfallkalender oder online bekannt. Den Weihnachtsbaum am Vorabend einfach ohne Schmuck an die Straße stellen und die Müllabfuhr nimmt ihn mit. Allerdings darf der Baum nicht zu groß sein. Ab einer Größe von 2,50 Meter ist meist Schluss. Wer den Abholtermin verpasst, kann ihn einfach zu einem Wertstoffhof in der Nähe bringen.    

Was darf ich nicht

Auf keinen Fall darf man den Weihnachtsbaum einfach aus dem Fenster werfen, wie es eine schwedische Möbelhauskette vormacht. Die Gefahr, Passanten zu treffen oder Autos zu beschädigen, ist viel zu hoch.
Auch im Wald darf der Baum nicht entsorgt werden, da er meist mit Chemie behandelt wurde. Dadurch wird der natürliche Verfall erschwert und der Baum wird zur Umweltbelastung für Böden und Tierwelt.
Es ist ebenfalls illegal, den Baum in einen nahegelegenen Park oder Garten abzulegen.

Alternativen

Händler können ihre übriggebliebenen Bäume an örtliche Zoos in Deutschland bringen. Hier werden sie oftmals an zum Beispiel die Elefanten verfüttert. Für Privatpersonen ist das meist keine Option, denn an den Bäumen dürfen vorher weder Kerzen noch Schmuck gehangen haben, denn die Elefanten könnten sich an den Resten verletzen oder krank werden.

Behalten Sie einfach den Baum

Alternativ können die Reste des Weihnachtsbaums auch einfach im Garten verwertet werden. Sie können zum Beispiel den Baum mit Meisenknödeln auf den Balkon oder in den Garten stellen. Anschließend können Sie den Baum zerkleinern. So dient er als Auflockerung für den Komposthaufen oder Brennholz für den nächsten Winter. Die Zweige können auch zu einem Haufen aufgestapelt werden, der kleinen Tieren Schutz bietet.
Wer den Weihnachtsbaum gleich im Topf lässt, kann ihn später wieder einpflanzen. Dafür muss der Boden drei Wochen frostfrei sein, und der Baum sollte sich vorher im kühlen Treppenhaus akklimatisiert haben. Sonst bekommt er einen Kälteschock.

   

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