Weltblutspendetag am 14. Juni

Mit einem kleinen Pieks Gutes tun

weltblutspendetag-am-14-juni © AAdobeStock LIGHTFIELD STUDIOS
Alle 7 Minuten benötigt in Deutschland jemand eine Blutspende, doch es gibt zu wenig Blut. Am Weltblutspendetag soll darauf aufmerksam gemacht werden.
Am 14. Juni ist internationaler Weltblutspendetag. Der Tag wurde dabei ganz bewusst gewählt, denn es ist der Geburtstag von Karl Landsteiner (1868-1943), dem Entdecker der Blutgruppen. An diesem Tag finden überall verschiedenste Aktionen statt, die über das Thema "Blut spenden" informieren. Das ist wichtig, denn alle 7 Minuten benötig in Deutschland jemand eine Bluttransfusion. Aktuell spenden aber nur 2% der Deutschen Blut. Am Weltblutspendetag soll auf das Thema aufmerksam gemacht werden. 

Wer darf Blut spenden?

Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen! Bis zum 73. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt der Gesundheitszustand lässt dies zu.

Wofür wird die Blutspende gebraucht?

Pro Tag werden etwa 15.000 Blutspenden benötigt. Der größte Bedarf an Spenderblut fällt für Operationen bei Krebspatienten an, gefolgt mit 20 Prozent von Patienten mit Herzerkrankungen und Herz-OPs  und Patienten mit Magen-/Darmerkrankungen mit 19 Prozent. Unfallopfer stehen mit 15 Prozent erst an vierter Stelle des Blutbedarfs. Doch wo kommt dann das Blut nach dem Spenden hin? Das Deutsche Rote Kreuz beispielsweise ist gemeinnützig und regional. Daher werden die Blutspenden auch in den Regionen weitergegeben, in denen sie gewonnen wurden.

Was passiert mit dem Blut nach der Spende?

Innerhalb von 24 Stunden muss das Blut getestet werden, dann wird es in seine drei Bestandteile aufgeteilt: die roten Blutkörperchen, das Blutplasma und die Thrombozyten. Aus den roten Blutkörperchen wird die so genannte Blutkonserve gewonnen. Die Thrombozyten sind für Personen wichtig, die unter Gerinnungsstörungen leiden oder die große Verbrennungen erlitten haben. 

Machen Sie mit - Spenden Sie Blut!

Das große Ziel sind 100.000 neue Spenderinnen und Spender, die dringend benötigt werden, um eine sichere Versorgung der Patientinnen und Patienten mit Blutpräparaten auch in Zukunft gewährleisten zu können. Informieren Sie sich hier, wann und wo auch Sie zum Lebensretter werden können. 

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