Wie wird man Filmkomponist:in?

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John Williams, Rachel Portman oder Hans Zimmer haben es geschafft und sind bekannte Namen im Filmgeschäft. Wir klären die Frage, wie man eigentlich Filmkomponist wird.
Hier trifft die Redewendung "Viele Wege führen nach Rom" zu. Ganz klassisch kann Komposition studiert werden. In so einem Studium lernt man alles zu Musiktheorie, Instrumentenkunde und die handwerklichen und technischen Grundlagen, die man braucht. Man beschäftigt sich mit verschiedenen Musikstilen und kann sich dann in eine Richtung, zum Beispiel Filmmusik, spezialisieren. Zudem hilft vor allem die Praxis, wie in jedem Beruf: Praktika machen, an Projekten teilnehmen und Erfahrung gewinnen. Wenn man sich aber mal die Werdegänge berühmter Filmmusikkomponisten anschaut, ist das nicht immer genau so gelaufen. 

Viele Wege führen zum Ziel

Alan Menken zum Beispiel, der für viele Disney-Soundtracks verantwortlich ist, hat während der Schulzeit Klavier und Geige gelernt und nach der Schule zunächst ein Medizinstudium angefangen. Er wechselte aber dann zu Anthropologie und Philosophie und machte schließlich einen Abschluss in Musikwissenschaften. Zunächst schrieb er dann Musik für Musicals wie "Little Shop of Horrors". Das Musical mit seiner Musik wurde schließlich verfilmt und das war der Start seiner Filmmusikkarriere.
Eine große Ausnahme ist auch Hans Zimmer. Er hat Musik oder Komponieren nicht studiert, sondern wurde Assistent des englischen Komponisten Stanley Myers, von dem er vieles lernte und sich schließlich selbst einen Namen machte. 
Rachel Portmann hat am Worcester College und an der Universität von Oxford ihren Abschluss in Komposition, Klassischer Musik und Orchestration gemacht und so einen eher traditionellen Berufsweg gewählt. 

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Um Komponist:in zu werden, muss man manchmal halt alle Register ziehen, damit es klappt. Eine Redewendung die ihren Ursprung übrigens in der Klassik hat. 

(A. Baumgart / R. Jünemann)


   

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