10 Millionen Euro Schaden an der Oper Wuppertal

Bilanz der Hochwasser-Schäden10 Millionen Euro Schaden an der Oper Wuppertal

Leider ist auch das Opernhaus Wuppertal vom Hochwasser betroffen. Nun konnten erste Schätzungen zum Schaden gemacht werden.

10 Millionen Euro Schaden an der Oper WuppertalFoto: AdobeStock/ ArTo

Letzte Woche war die Wupper über die Ufer getreten und hatte Teile des Opernhauses unter Wasser gesetzt. Insgesamt sollen es etwa drei Millionen Liter Wasser gewesen sein, die in das Gebäude eingedrungen sind. 

Vorerst keine Aufführungen möglich

Nun gab es eine erste Kostenschätzung zur Behebung der Schäden und das Ergebnis: die Summe liegt bei etwa 10 Millionen Euro.

Dazu kommt, dass die Arbeiten - außer der Sofortmaßnahmen - europaweit ausgeschrieben werden müssen und so wird die Instandsetzung wohl mehrere Monate dauern. Für alle geplanten Aufführungen der Spielzeit 2021/22 muss nun eine Ausweichstätte gefunden werden. 

Die Klassik News hören Sie von Montag bis Freitag um 10:10 Uhr und 14:10 Uhr und jederzeit als Podcast

Erhalten Sie Informationen aus erster HandBestellen Sie den Klassik Radio Newsletter

* Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis

Neueste Artikel

„Musik hat ihre Wurzeln im Boden“ – Sir John Eliot Gardiner über Bach, Mozart und das Leben
John Eliot Gardiner

Interview
„Musik hat ihre Wurzeln im Boden“ – Sir John Eliot Gardiner über Bach, Mozart und das Leben

Bach, Mozart, Sibelius – und ein Dirigentenleben zwischen Weltruhm, Naturverbundenheit und täglicher Yoga-Routine. Sir John Eliot Gardiner spricht im Interview über musikalische Offenbarungen, die Macht historischer Aufführungspraxis, über Lampenfieber vor dem Auftritt und darüber, warum ihn ausgerechnet die Bassettklarinette bei Mozart noch immer staunen lässt.

Himmelsphänomen "Blue Moon": Warum der Mond unsere Komponisten nie losgelassen hat
Blauer Mond

Himmelsphänomen "Blue Moon": Warum der Mond unsere Komponisten nie losgelassen hat

Am 31. Mai steht ein sogenannter „Blue Moon“ am Himmel – der zweite Vollmond innerhalb eines Kalendermonats. Astronomisch ist das eine seltene, aber eher unspektakuläre Konstellation. In der Kunst dagegen hat der Mond seit Jahrhunderten eine enorme Wirkung entfaltet: Beethoven machte aus ihm schlaflose Unruhe, Debussy flüchtige Nachtbilder und Dvořák tiefe Sehnsucht. Vielleicht fasziniert er uns deshalb bis heute so sehr.

Frauen und Klassik: Für wen ist klassische Musik?
Frauen und Klassik

Frauen und Klassik: Für wen ist klassische Musik?

Das klassische Konzertpublikum in Deutschland hat sich gewandelt – heute besuchen Frauen etwas häufiger klassische Konzerte als Männer. Gleichzeitig wurde der musikalische Kanon über Jahrhunderte vorwiegend von männlichen Komponisten geprägt. Wie entwickelte sich diese interessante Konstellation?

Klassik Radio - Deutschland nationalKlassik Radio - Deutschland national