Star Tenor sorgt mit "Nessun Dorma" für Flashmob in der Buchhandlung

Star Tenor sorgt mit "Nessun Dorma" für Flashmob in der Buchhandlung

Der chilenisch amerikanische Tenor Jonathan Tetelman, dem eine große Ähnlichkeit zu Lucciano Pavarotti nachgesagt wird, bringt einen Buchladen mit seinen hohen Tönen zum Staunen.

Star Tenor sorgt mit "Nessun Dorma" für Flashmob in der Buchhandlung

Stellen Sie sich vor, sie stöbern gerade durch das Bestseller-Regal des Bücherladens Ihres Vertrauens. Und auf einmal bricht sie aus: Eine dramatische Opernszene, mit der nun wirklich niemand gerechnet hatte. So geschehen in Berlin, wo Star-Tenor Jonathan Tetelman mit einer unerwarteten Arie die Aufmerksamkeit schlagartig auf sich zog. 

Mit einer Lederjacke auf dem Tisch stehend, lässt Tetelman keinen Zweifel daran zu wissen, wie man für Aufsehen sorgt. Spätestens mit der Darbietung einer der zeitlosesten und beliebtesten Opern aller Zeiten in Form von „Nessun Dorma“ gehört der Raum ihm. Begleitet wurde er bei seinem Auftritt von der Sächsischen Bläserphilharmonie – deren Musiker in der Buchhandlung verteilt waren, um somit einen Flashmob zu erzeugen. 

Tetelman wird von vielen bereits als eine der nächsten Größen in der Opernwelt angesehen. Das legendäre Gramophone-Magazin bezeichnete ihn kürzlich als „den sonnigsten Tenor seit Pavarotti“ – ein Name, der sicherlich Glücksgefühle bei JEDEM jungen Tenor auslösen würde.

Sein neues Album, das bei der renommierten Plattenfirma Deutsches Grammophon erschienen ist, trägt den Titel „The Great Puccini“. Es enthält Szenen und Arien aus den Opern La Bohème, Tosca, Manon Lescaut und natürlich Turandot mit der wunderbaren Arie, die im viralen Moment durch das Berliner Bücherparadies schallte.

In der kommenden Saison wird Tetelman im Frühjahr in New Yorks berühmtestem Opernhaus Puccinis „La Rondine“ und „Madam Butterfly“ aufführen. Sollten Sie hier jedoch verhindert sein, raten wir Ihnen, sich in der Buchabteilung eines nahegelegenen Bücherladens zu positionieren – man weiss ja schließlich nie. Und die Hoffnung stirbt bekannterweise zuletzt ;-)

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