Studie zeigt: Couch vor Kultur

StudieStudie zeigt: Couch vor Kultur

Die Pandemie hat uns unserer Couch nähergebracht. Laut einer Studie nutzen wir seit der Pandemie weniger gerne kulturelle Angebote und bleiben lieber Zuhause. 

Frau fällt auf Couch Foto: Inside Weather on Unsplash

Die Pandemie hat dazu geführt, dass die Menschen weniger traditionelle Kulturangebote nutzen. Das ist das Ergebnis von ersten Auswertungen der Studie "Kulturelle Teilhabe in Berlin 2023" des Instituts für Kulturelle Teilhabeforschung, die sich mit dem Interesse an Kulturveranstaltungen nach der Pandemie beschäftigt. Insbesondere werden in Berlin Veranstaltungen wie Ausstellungen, Theater, Oper, Ballett und klassische Konzerte weniger häufig besucht. Es wird festgestellt, dass ältere Menschen zunehmend wegbleiben und kein jüngerer Ersatz heranwächst. Die Befragten gaben an, dass sie sich in diesen Umgebungen oft unwohl fühlen, da sie als zu steif empfunden werden und wenig Raum für Interaktion bieten. Der Hauptgrund für den Rückgang der Kulturbesuche ist jedoch ein verändertes Freizeitverhalten. Die Menschen verbringen ihre Freizeit zunehmend zu Hause und mit anderen Aktivitäten. Die vollständige Studie wird im Frühjahr 2024 veröffentlicht.

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