Zukünftig neue Strukturen bei der Berlinale

FilmfestivalZukünftig neue Strukturen bei der Berlinale

Das Fürhungsmodel der Berlinale soll in Zukunft geändert werden. Suche nach neuer Intendanz ist gestartet.

Berlinale PalastFoto: Achim Wagner

Die Berlinale plant eine Umstrukturierung der Leitung. Die bisherige Doppelspitze, bestehend aus Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek, wird durch ein anderes Führungsmodell ersetzt. Dies wurde vom Filmfestival in Berlin bekannt gegeben. Der Aufsichtsrat der Kulturveranstaltungen des Bundes sieht die Notwendigkeit, künstlerische Entscheidungen, Wirtschaftlichkeit, Filmmarkt und internationale Bekanntheit nach dem Ausscheiden von Intendantin und Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek in einer neuen Struktur widerzuspiegeln. Zukünftig sollen Entscheidungen zur Modernisierung der Berlinale sowie zur Sicherung der Zukunft und Nachhaltigkeit wieder zentralisiert werden. Eine Kommission wurde eingesetzt, um nach einer neuen Intendanz zu suchen. Im März wurde bekannt, dass Rissenbeek ihren Vertrag als Geschäftsführerin nicht verlängern wird. Sie wird nach der nächsten Berlinale im März 2024 ausscheiden. Kulturstaatsministerin Roth dankte Rissenbeek und Chatrian für ihre Erneuerung des Festivals. Laut Mitteilung hat Chatrian zugestimmt, Gespräche über eine mögliche künftige Rolle im neuen Berlinale-Team zu führen.

Erhalten Sie Informationen aus erster HandBestellen Sie den Klassik Radio Newsletter

* Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis

Neueste Artikel

Hat uns Musik früher mehr berührt?
Alte Musik vs. neue Musik

Musik Früher vs Heute
Hat uns Musik früher mehr berührt?

Sie kennen das Gefühl: Sie hören neue Musik und warten auf den Moment, der Sie wirklich erfasst. Aber er kommt nicht. Stattdessen klingt vieles beliebig, und kaum ist ein Stück verklungen, haben Sie es bereits vergessen. Was ist mit der Musik passiert – und warum finden wir die eigentliche Erfüllung zunehmend in dem, was wir längst kennen und schätzen?

„Musik hat ihre Wurzeln im Boden“ – Sir John Eliot Gardiner über Bach, Mozart und das Leben
John Eliot Gardiner

Interview
„Musik hat ihre Wurzeln im Boden“ – Sir John Eliot Gardiner über Bach, Mozart und das Leben

Bach, Mozart, Sibelius – und ein Dirigentenleben zwischen Weltruhm, Naturverbundenheit und täglicher Yoga-Routine. Sir John Eliot Gardiner spricht im Interview über musikalische Offenbarungen, die Macht historischer Aufführungspraxis, über Lampenfieber vor dem Auftritt und darüber, warum ihn ausgerechnet die Bassettklarinette bei Mozart noch immer staunen lässt.

Himmelsphänomen "Blue Moon": Warum der Mond unsere Komponisten nie losgelassen hat
Blauer Mond

Himmelsphänomen "Blue Moon": Warum der Mond unsere Komponisten nie losgelassen hat

Am 31. Mai steht ein sogenannter „Blue Moon“ am Himmel – der zweite Vollmond innerhalb eines Kalendermonats. Astronomisch ist das eine seltene, aber eher unspektakuläre Konstellation. In der Kunst dagegen hat der Mond seit Jahrhunderten eine enorme Wirkung entfaltet: Beethoven machte aus ihm schlaflose Unruhe, Debussy flüchtige Nachtbilder und Dvořák tiefe Sehnsucht. Vielleicht fasziniert er uns deshalb bis heute so sehr.

Klassik Radio - Deutschland nationalKlassik Radio - Deutschland national