Die 15 größten Komponisten der Klassik

Die 15 größten Komponisten der Klassik

Mozart, Beethoven, Bach und Brahms sind sicherlich die bekanntesten Namen der klassischen Musik. Welche Komponisten haben die Klassik darüberhinaus am meisten geprägt? Hier findet ihr unsere Favoriten:

Die 15 größten Komponisten der Klassik

Wolfgang Amadeus Mozart 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) war der meist gespielteste Konzertkomponist 2023. Schon zu seiner Zeit wird er als „musikalisches Wunderkind“ bezeichnet und zieht so die Aufmerksamkeit großer Kaiser auf sich, die seine Musik an ihren Höfen hören wollten. Zu seinen bekanntesten Werken gehören bis heute „Die Zauberflöte“ und „Die kleine Nachtmusik“. 

Die Zauberflöte: à Platz 1 der Top 5 Opern 2023

Ludwig van Beethoven 

Ludwig van Beethoven (1770-1827) war ein deutscher Komponist, der mit seiner Musik den Übergang von der klassischen Epoche zur Romantik markiert. Mit seinen neun Sinfonien hinterließ er ein beeindruckendes Erbe. Die Anfänge von Sinfonie Nr. 5 kennt fast jeder und auch die Neunte Sinfonie ist mit ihrem monumentalen Finale nicht mehr aus der Klassikwelt wegzudenken. 

Beethoven Sinfonie Nr. 5: 

Johann Sebastian Bach 

Zu den großen Drei der Komponistenwelt zählt neben Mozart und Beethoven auch Johann Sebastian Bach (1685-1750). Er war ein deutscher Komponist und Organist und schuf viele bekannte Werke der Klassik, darunter die „Brandenburgischen Konzerte“, die „Matthäus-Passion“, das „Wohltemperierte Klavier“ oder die „Toccata und Fuge in D-Moll“. Mit seinen polyphonen Kompositionen diente Bach als Inspirationsquelle für zahlreiche nachfolgende Generationen von Komponisten. 

Toccata und Fuge in D-Moll: 

Peter Iljitsch Tschaikowsky 

Peter Iljitsch Tschaikowski (1840-1893) war ein russischer Komponist, der insbesondere für seine Ballettmusiken bekannt ist. Seine Ballette „Der Nussknacker“, „Schwanensee“ und „Die schlafende Schönheit“ belegten in den Top 5 Balletten 2023 die ersten drei Plätze.  

Der Nussknacker: à Platz 1 der Top 5 Ballette 2023 

Antonio Vivaldi 

Sie brauchen für jede Jahreszeit die passende Musik? „Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi (1678-1741) begleiten Sie durch das ganze Kalenderjahr. Neben diesem bekannten Werk schrieb der Komponist und Violinist unter anderem fast 500 Konzerte, davon über 230 nur für Violine. 

Vier Jahreszeiten: 

Sergej Rachmaninoff 

Sergej Rachmaninoff (1873-1943) war ein russischer Pianist, Dirigent und Komponist. 2023 gehörten seine „Symphonischen Tänze“, das „Klavierkonzert Nr. 3“ und die „Symphonie Nr. 2“ zu den Top 5 Werken der Klassik.  

Variationen über ein Thema von Corelli: 

Johann Strauss 

Beim jährlichen Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker darf ein Stück nicht fehlen: Der Radetzky Marsch von Johann Strauss (1864-1949). Neben dem Marsch wurde der deutsche Komponist der Spätromantik aber auch für seine sinfonischen Dichtungen bekannt. 

Radetzky Marsch: 

Camille Saint-Saëns 

Der französische Komponist Camille Saint-Saëns (1835-1921) verband in seiner Musik Strömungen der Klassik und Romantik. Berühmt wurde er insbesondere für seine symphonische Dichtung „Der Karneval der Tiere“ – eine farbenfrohe musikalische Menagerie mit Humor, Virtuosität und einer tierechten orchestralen Klangvielfalt.  

Karneval der Tiere: 

Modest Petrowitsch Mussorgski 

Modest Mussorgski (1839-1881) war ein russischer Komponist und Mitglied des sogenannten „Mächtigen Häufleins“. In seinen Werken wie „Boris Godunow“, „Bilder einer Ausstellung“ oder „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“ strebte er nach Realismus, Originalität und nationalen Themen.  

Eine Nacht auf dem kahlen Berge: 

Felix Mendelssohn Bartholdy 

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) war ein deutscher Komponist, der für seinen Stil mit Leichtigkeit, Schwung und eleganter Melodik, gepaart mit anspruchsvoller kontrapunktischer Satztechnik bekannt ist. Zu seinen meist gehörtesten Werken gehören das „Violinkonzert“, die „Lieder ohne Worte“ und die Schauspielmusik zu „Ein Sommernachtstraum“. 

Lieder ohne Worte Nr. 6: 

Richard Wagner 

Richard Wagner (1813-1883) war ein deutscher Komponist, Dramatiker und Dirigent, der die Opernwelt mit seinen Musikdramen revolutionierte. Neben der bekanntesten vierteiligen Oper „Ring des Nibelungen“ komponierte er unter anderem auch „Die Meistersinger von Nürnberg“. 

Die Meistersinger von Nürnberg: 

Arcangelo Corelli 

Arcangelo Corelli (1653-1713) war ein italienischer Violinist und Komponist. Er gilt als Begründer der Bologneser Schule und prägte mit seinen Sonaten und Concerti grossi den italienischen Stil der Frühklassik entscheidend.  

Pastorale: 

Paul Dukas 

Paul Dukas (1865-1935) war ein französischer Komponist und Musikkritiker, der mit der sinfonischen Dichtung „Der Zauberlehrling“ von 1897 international bekannt wurde. Sie basiert auf einer Ballade von Goethe und wurde durch den Fantasia-Film von Disney noch populärer.  

Jean Sibelius 

Mit seinen Tondichtungen und Sinfonien konnte Jean Sibelius (1865-1957) seinem Land Finnland eine eigene Tonsprache verleihen. Als Inspiration nahm er dafür skandinavische Volksmusik. Seine bekanntesten Werke wie „Finlandia“ oder das „Violinkonzert“ wirken daher auch sehr natur- und heimatverbunden. 

Violinkonzert: 

Robert Schumann 

Robert Schumann (1810-1856) war ein deutscher Komponist der Frühromantik. Besonders bekannt ist er für seine Klavier- und Vokalmusik, darunter die Zyklen „Kinderszenen“ und „Dichterliebe“ sowie sein Klavierquintett. 

Kinderszenen: