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Keuchhusten kennt keine Altersgrenze

keuchhusten-kennt-keine-altersgrenze © GlaxoSmithKline/Shutterstock/Image Point Fr
Keuchhusten ist eine hochansteckende Infektionskrankheit der Atemwege und zeigt sich im Regelfall in den ersten 1-2 Wochen mit grippeähnlichen Symptomen. Die darauffolgende Phase kann bis zu 2 Monate und länger dauern und wird von hartnäckigem, anstrengendem Husten begleitet. Auch wenn Keuchhusten – auch Pertussis genannt – von vielen als Kinderkrankheit wahrgenommen wird, gibt es keine Altersgrenze. Fast ein Drittel der Fälle tritt bei Erwachsenen über 50 Jahren auf.

Zu Gast in der Gesunden Stunde am 25. April 2020

Über die häufigsten Symptome von Keuchhusten und über Vorsorgemöglichkeiten spricht Moderator Sven Häberle mit Herrn Dr. Markus Frühwein, Facharzt für Allgemeinmedizin, Reise- und Tropenmedizin in München.



Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf www.impfen.de 

Warum ist der Schutz vor Keuchhusten so wichtig?

„Keuchhusten sollte für jeden Erwachsenen ein Thema sein. Es ist wichtig, nicht nur sich selbst, sondern auch sein Umfeld zu schützen. Für ältere Menschen, vor allem ab 60, kann es zu einem langwierigen Krankheitsverlauf mit stakkato artigen Hustenanfällen kommen. Bei einigen Patienten führt der schmerzhafte Husten auch zu Erbrechen, Fieber oder Rippenbrüchen. Abgeschlagenheit, Schlaflosigkeit und unangenehme Langzeitfolgen wie Inkontinenz können ebenfalls vorkommen. Für Säuglinge kann die Erkrankung sogar lebensbedrohlich werden.“

Eine Impfung kann Schutz für uns und unser Umfeld bieten

Allerdings sind noch immer zwei Drittel der Erwachsenen in Deutschland unzureichend vor Keuchhusten geschützt. Eine Auffrischimpfung – am besten in Kombination mit der nächsten Tetanus- und Diphterie-Impfung – wird alle zehn Jahre von der STIKO empfohlen. Vor allem Frauen im gebärfähigen Alter, Kontaktpersonen von Säuglingen und Beschäftigte in Gesundheits- und Gemeinschaftseinrichtungen sollten auf einen aktiven Impfschutz achten. Keuchhusten wird seit Kurzem von der STIKO auch Frauen während der Schwangerschaft empfohlen, um so einen Nestschutz für ihre Ungeborenen zu schaffen. Die Impfung wird von allen Krankenkassen übernommen.

Weitere Informationen zu Keuchhusten finden Sie auf www.impfen.de
NP-DE-PTX-ADVR-200014; 04/20

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