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-ANZEIGE- Die Gesunde Stunde Sendung

Schmerz lass nach: die Gürtelrose und ihre Risiken

Stechende Schmerzen, Probleme bei der Heilung und gefährliche Langzeitfolgen: Die meisten Menschen wissen nicht, dass diese Beschreibung auf Gürtelrose zutrifft.

Mit zunehmendem Alter wird das Imunsystem schwächer

Die Gürtelrose ist besonders für Ältere eine ernste Gefahr. Denn mit zunehmendem Alter wird das Immunsystem schwächer und das Risiko für Infektionskrankheiten steigt. Im Fall von Gürtelrose können die Folgen gravierend sein.

Gürtelrose tritt häufig auf: Einer von drei Menschen erkrankt im Laufe seines Lebens daran. Der größte Teil der Patientinnen und Patienten ist dabei über 60, denn ab der zweiten Lebenshälfte wird das Immunsystem schwächer und der Körper somit anfälliger. Die Gürtelrose äußert sich häufig in Form von starken, brennenden Schmerzen auf der Haut und dem namensgebenden Ausschlag, dessen Bläschen sich häufig gürtelförmig um den Körper legen. Doch das ist meist noch nicht alles.

Dr. Sabine Schneider
Schmerz- und Palliativzentrum Rhein Main in Wiesbaden
Dr. Sabine Schneider

ZU GAST IN DER GESUNDEN STUNDE ZUM 13. SENIORENTAG

Dr. Sabine Schneider, Fachärztin und Leiterin des Schmerz- und Palliativzentrums Rhein Main in Wiesbaden, ist zu Gast in der Gesunden Stunde. Moderator Sven Häberle spricht mit ihr über die Krankheit Gürtelrose, die Gefahren und Symptome und wie Sie sich davor schützen können.

Denn die Gürtelrose wird oft unterschätzt und das leider völlig zu unrecht. „Mehr als 95 Prozent der über 60-Jährigen tragen das Varizella-Zoster-Virus, das für die Gürtelrose verantwortlich ist, bereits in sich“, so Dr. Sabine Schneider. „Jeder, der einmal Windpocken hatte, ist potentiell gefährdet. Denn das Virus verbleibt in den Nervenknoten der Wirbelsäule und kann durch äußere Umstände reaktiviert werden. Das Resultat ist eine Gürtelrose.“ Zu diesen äußeren Umständen zählen ein schwächer werdendes Immunsystem, Krankheit und Stress.

STARKE SCHMERZEN UND LANGZEITFOLGEN

Bei Personen, die an einer Gürtelrose erkranken, ist der Hautausschlag bei weitem nicht das schlimmste Symptom. Brennende Nervenschmerzen, Beschwerden bei jeder Berührung und das Jucken auf der Haut werden meist als unerträglich beschrieben. Ein normaler Alltag ist so für Betroffene oft nicht mehr möglich.

Bis zu 30 Prozent der Gürtelrose-Patientinnen und -Patienten erleiden darüber hinaus Komplikationen, die noch länger andauern. Nach Abheilung des Hautausschlags können die Nervenschmerzen bestehen bleiben – eine sogenannte Post-Zoster-Neuralgie tritt auf. Verläuft die Heilung nicht problemlos, können außerdem Hirn-, Hirnhaut- oder Rückenmarksentzündungen auftreten. Bei einer Gürtelrose im Kopfbereich sind häufig Augen und Ohren betroffen, was zu einer Beeinträchtigung des Seh- und Hörvermögens führen kann.

„Der Schmerz bei einer Gürtelrose hat viele Gesichter und kann Ihren Alltag monatelang, wenn nicht jahrelang beeinträchtigen. Deshalb ist der Schutz vor dieser Erkrankung sehr sinnvoll,“ rät Dr. Sabine Schneider. „Es gibt eine empfohlene Impfung gegen Gürtelrose, die ich vor allem älteren Mitbürgern ans Herz lege.“

DIE STIKO EMPFIEHLT EINE IMPFUNG

Nicht nur Dr. Sabine Schneider rät ihren älteren Patientinnen und Patienten zu einer Impfung gegen Gürtelrose. Auch die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Personen ab 60 Jahren den Impfschutz. Für Menschen mit Grunderkrankungen, wie Diabetes oder COPD, wird eine Gürtelrose-Impfung schon ab 50 Jahren empfohlen.

Nutzen Sie den nächsten Praxisbesuch zum Impfpass-Check. „Sprechen Sie mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt und lassen Sie Ihren Impfstatus überprüfen,“ empfiehlt Dr. Sabine Schneider.

Weitere Informationen zu Gürtelrose finden Sie auf www.impfen.de – eine Initiative von GlaxoSmithKline.

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Die Gesunde Stunde

Die Sendung zur Gürtelrose hier als Podcast zum Nachhören.

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