Unruhe und Geldsorgen auf dem Grünen Hügel

Bayreuther FestspieleUnruhe und Geldsorgen auf dem Grünen Hügel

Dem Grünen Hügel bleibt das Geld aus: Der Förderverein soll in Zukunft weniger beisteuern.

Festspielhaus Bayreuth Foto: Adobe Stock

Weniger Förderung

Der Förderverein der Bayreuther Festspiele hat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur überraschend angekündigt, künftig weniger für das Opernspektakel zu zahlen und zwar rund eine Million Euro weniger. Was das für die Festspiele bedeutet, ist noch unklar. Kulturstaatsministerin Claudia Roth sagte dazu gegenüber der dpa, dass Bayreuth ein sehr wichtiges Opernfestival sei, deswegen müssten nun alle zusammen handeln. Sie habe dazu schon Gespräche geführt, weitere seien vorgesehen.

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Zum Hintergrund 

Die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth gibt bislang genau so viel wie der Bund und der Freistaat Bayern und ist mit 29 Prozent der Anteile an der Bayreuther Festspiel-GmbH gleichberechtigter Gesellschafter.

Der Freundeskreis hat bislang großen Einfluss auf die Festspiele und entscheidet im Verwaltungsrat auch mit, ob Katharina Wagner Festspiel-Chefin bleiben soll oder nicht. Der Vertrag von Richard Wagners Urenkelin läuft noch bis 2025. In diesem Jahr soll entschieden werden, wie es danach weitergeht. Sollte sie gehen, bedeutet das aber wohl das Ende der Komponistenfamilie an der Spitze der Festspiele. Kein anderes Familienmitglied meldet derzeit öffentlich Interesse an.

(22.02.2023)

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