Opernsänger Saimir Pirgu
Scala
Opernsänger Saimir Pirgu
Der geborene Tenor

Saimir Pirgu

Saimir Pirgu bringt mit seiner Stimme sogar Luciano Pavarotti zum Schwärmen. Der große Durchbruch kam im Jahr 2004.

Pirgu begeistert die ganz Großen der Klassik

Saimir Pirgu wird im September 1981 in Albanien geboren.

Als Luciano Pavarotti den 19-jährigen Saimir Pirgu zum ersten Mal singen hörte, rief er völlig überrascht aus „Junge, wer hat die beigebracht so zu singen?“

Bevor er von den Klassik-Größen Claudio Abbado und Pavarotti entdeckt wurde, begann Pirgu in seiner albanischen Heimatstadt Elbasan ein Geigen-Studium. Zum Singen kam er nach eigener Aussage, als er das berühmte 3-Tenöre-Konzert aus Caracalla live im TV gesehen hatte.
Seitdem war Pirgu klar, dass er eine Gesangsausbildung machen wollte. So begann er an der Kunstakademie der albanischen Hauptstadt Tirana ein Gesangsstudium, welches er im Jahr 2000 in Bozen am Konservatorium Claudio Monteverdi bei Maestro Brunetti fortsetzte. Brunetti zählt bis heute zu Pirgus Gesangslehrern.

Saimir Pirgu in Wien 2012
Saimir Pirgu - La Traviata trailer - Vienna Wiener Festwochen 2012
Saimir Pirgu - La Traviata trailer - Vienna Wiener Festwochen 2012

Der jüngste Tenor der Salzburger Festspiele

Im Jahr 2002 schloss er seine Gesangsausbildung als Protegée des großen Luciano Pavarotti ab. Im selben Jahr debütierte Pirgu am Teatro dell’Opera di Roma als Lord Arturo in Lucia di Lammermoor. In weiteren Rollen verkörperte Pirgu am Stadttheater von Bozen den Paolino in „Il matrimonio segreto“ sowie den Ferrando in „Così fan tutte“, wo er erstmals unter der Leitung von Claudio Abbado sang. Zwei Jahre später verkörperte er 2004 wiederum unter Abbado den Ferrando in „Così fan tutte“, was ihn zum jüngsten Tenor machte, der je eine Hauptrolle bei den Salzburger Festspielen gesungen hat.

Tenor Saimir Pirgu
Paul Scala
Tenor Saimir Pirgu

Pirgus Durchbruch verschafft ihm internationale Erfolge

Die Rolle des Ferrando bei den Salzburger Festspielen 2004 markierte Pirgus Durchbruch. In den Folgejahren war er auf allen bedeutenden Opernbühnen der Welt zu sehen. Er sang in der “Rigoletto” am Royal Opera House London, in “La Traviata” an der Metropolitan Opera New York, in Donizettis „Der Liebestrank”  an der Wiener Staatsoper und an der Deutschen Oper Berlin oder auch in der „Zauberflöte“ an der Mailänder Scala. Dabei arbeitete Pirgu mit zahlreichen Klassikgrößen wie Riccardo Muti, Lorin Maazel oder Zubin Mehta zusammengearbeitet.

Auszeichnungen

Im Jahr 2013, im Alter von nur 32 Jahren, wurde Pirgu mit dem renommierten „Pavarotti d’Oro“-Preis ausgezeichnet, der besonders verdiente Tenöre würdigt. Auch sonst wurde bisher alles, was Pirgu anfasste, zu Gold. 2002, bevor Pavarotti ihn entdeckte, konnte er zwei Gesangswettbewerbe für sich entscheiden. Den Caruso-Wettbewerb in Mailand und den Tito-Schipa-Wettbewerb in Lecce. 2004 erhielt er zudem die Eberhard-Waechter-Gesangsmedaille.

"Kuda, kuda..." - Lensky's aria - Eugene Onegin - Saimir Pirgu
"Kuda,  kuda..." - Lensky's aria - Eugene Onegin - Saimir Pirgu
"Kuda, kuda..." - Lensky's aria - Eugene Onegin - Saimir Pirgu

Saimir Pirgu stellte 2016 sein erstes Soloalbum „Il mio canto“ (Opus Arte) in Konzerten in Berlin, New York, Wien, Paris oder auch Tokio vor. Doch 2016 veröffentlicht er nicht nur sein erstes Album, sondern singt am Royal Opera House in London auch Alfredo Germont in „La Traviata“. Das besondere an dieser Oper ist, dass sie in verschiedenste Kinosäle weltweit übertragen wird. Weitere gebuchte Konzerte in dem Liceu Barcelona und auch in Chicago, Moskau und Wien zeigen die weltweite Begeisterung, die Pirgu mit seinen Auftritten auslöst. Pirgu gehört mittlerweile ohne Zweifel zu den begehrtesten Tenören weltweit.

 

(KR Red.)