Der Glaube an sich selbst: Jeder glaubt an etwas

Carpe DiemDer Glaube an sich selbst: Jeder glaubt an etwas

Mit "Carpe Diem" geben die evangelischen oder katholischen Kirchen immer montags bis samstags einen neuen Denkanstoß für Ihren Tag.

Der Glaube an sich selbst: Jeder glaubt an etwas Foto: Foto von freestocks.org von Pexels

Wir alle glauben

„Hauptsache, man glaubt an irgendwas! Ob an sich selbst, an irgendeinen Gott, an die Zukunft, aber an was glauben muss man.“ Ich höre die Worte eines Freundes und bin erstaunt. „Mit Glauben habe ich nichts am Hut“, höre ich öfter und dann ist immer Glaube an Gott gemeint. Und dann: „Hauptsache, man glaubt an irgendwas!“ Wo wir an nichts mehr glauben, haben wir die Zukunft schon abgehakt. Und uns selbst auch, meint mein Freund und so hatte ich das noch gar nicht gesehen. Aber er hat wohl recht. Nicht glauben geht nicht. Jeder glaubt an irgendwas.

Trägt mich mein Glaube in schlechten Zeiten?

Ich glaube, es lohnt sich, das mal für sich selbst zu klären: Woran glaube ich eigentlich? Was gibt mir die Kraft, jeden Morgen aufzustehen und mein Leben zu leben? Was gibt mir die Kraft, gegen all die vielen Negativmeldungen anzukommen? Und dann nochmal eine weitere Frage sanft-kritisch hinterherzuschieben: Trägt mein Glaube wirklich auch noch dann, wenn es wirklich hart kommt? Denn was ist er sonst wert?

Carpe Diem - Gedanken zum Tag hören Sie Montags bis Samstag um 6:10 bei Klassik Radio.

Autor: Gerrit Mathis, radio m, für die evangelischen Kirchen. Sie wollen Kontakt zum Autor aufnehmen: mathis-carpediem@radio-m.de

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