Dresden wird zur Musikmetropole!

Unter dem Motto "SCHWARZWEISS“: Dresden wird zur Musikmetropole!

Ein Ausflug nach Dresden lohnt sich natürlich immer. Doch im Mai und Juni ganz besonders. Denn dann spielt dort die Musik die erste Geige.

Dresdner Festspielorchester im Grünen Foto: Sonja Werner/Dresdner Musikfestspiele

Ein Programm der Kontraste

Denn heute starten dort die 46. Musikfestspiele und verwandeln die Stadt für einen Monat in eine Musikmetropole - unter dem Motto: “SCHWARZWEISS". Die Idee dazu kam dem Intendanten, Star-Cellist Jan Vogler, als er zum wiederholten Mal Tolstoi's "Krieg und Frieden" las. Denn dabei wurde ihm der unglaubliche Kontrast zwischen Kultur und unglaublicher Sensibiltät einerseits und den schrecklichen Bildern von Krieg und Zerstörung andererseits bewusst. Er sprach mit Bekannten, die selbst immigriert waren, im Zuge des Zweiten Weltkrieges, oder auch später und die Botschaft war: auch zu Krisenzeiten wurde sehr viel Kultur produziert. Das hat ihn zu dem Programm unter dem Motto "SCHWARZWEISS" inspiriert.

Verbindung und Akzente

Das Motto passt auch insofern sehr gut, da ja auch Komponisten oft mit Kontrasten arbeiten. "Gleichzeitig soll das Motto auch ein bisschen provozieren, es soll zeigen, dass "Schwarz-Weiss" keine Lösung ist. Sondern, dass die Brücken, die zwischen "Schwarz-Weiss" gebaut werden, eigentlich das Spannende sind und gerade die Zwischentöne in der Musik uns oft helfen, diese Kontraste in der Gesellschaft  zu überwinden. Also einerseits der Glaube an die verbindende Kraft der Musik und trotzdem auch an die erfreulichen Kontraste, die man bei musikalischen Stücken bewundern kann", führt Jan Vogler aus.

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Schlafkonzert mit Übernachtung und Frühstück

Schließlich finden sich diese Kontraste auch im Programm wieder: dort gibt es neben Oper, Symphonie und anderer Klassik auch Jazz, Soul, Elektro und Weltmusik zu entdecken. Auch die Formate sind außergewöhnlich: So findet z.B. am 1. Juni das Schlafkonzert “Lullabyte” mit Übernachtung und Frühstück statt - eine Kooperation mit der TU Dresden. Das gesamte Programm finden Sie auf der Website der Dresdner Musikfestspiele.

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