Ein Pianist verbindet das 18. und 21. Jahrhundert

Mozart zum 50. Geburtstag Ein Pianist verbindet das 18. und 21. Jahrhundert

Die Musik begleitet ihn schon sein ganzes Leben und die Musik von Mozart war immer in seinem Repertoire.

Ein Pianist verbindet das 18. und 21. JahrhundertFoto: Steven Haberland

Ein Geburtstagsgeschenk

Diesen Monat feiert der Pianist Sebastian Knauer seinen 50. Geburtstag. Diesen besonderen Ehrentag wollte er sich selbst versüßen. Von Beginn seiner Karriere an, begeisterte sich der Musiker stets für die Musik und das Schaffen von Wolfgang Amadeus Mozart. "Mozart begleitet mich seit ich Klavier spielen kann", erzählt Knauer im Gespräch mit Klassik Radio.

Nyman und Mozart

Seine Stücke neu aufarbeiten und sie in den Kontext der heutigen Zeit stellen, das war das Ziel für Sebastian Knauer. Gemeinsam mit dem Komponisten Michael Nyman ging er dieses Projekt an. „Nyman hat eine Verbindung zu Mozart. Er ist ein großer Verehrer seiner Musik. Er hat sich schon früher viel mit Mozart beschäftigt und hat Werke komponiert, die sich direkt auf ihn beziehen.“

Nyman und Mozart stehen sich im Geiste sehr nah. In jedem Fall sind sie beide großartige Komponisten, auf ihre eigene Art und Weise.
Sebastian Knauer

Schon immer interpretiert Sebastian Knauer die Werke von Mozart:

Aufgrund Ihrer Consent Einstellungen können Sie dieses YouTube Video nicht sehen.
Einstellungen Ändern

Die Unsterblichkeit der Klassik

Für Knauer ist Mozart besonders auch heute noch sehr aktuell. Die Musik von Mozart ist für den Pianisten unsterblich, genauso wie die klassische Musik an sich. Für den Künstler ist klar, dass die klassische Musik, anders als viele Stücke der modernen Zeit, solange es Konzerte gibt, überleben und die Menschen verzaubern wird.

Eine Brücke

Zu seinem 50. Geburtstag ist nun gemeinsam mit Michael Nyman ein Album entstanden, das im ständigen Wechsel Mozart gegenüber neuer Musik stellt und somit eine Brücke zwischen dem Leben im 18. Jahrhundert und heute schafft.

Erhalten Sie Informationen aus erster HandBestellen Sie den Klassik Radio Newsletter

* Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis

Neueste Artikel

Neues Dating-Format für Klassik-Fans: Wie Musik der Liebe auf die Sprünge hilft
Klassik-Dating

Neues Dating-Format für Klassik-Fans: Wie Musik der Liebe auf die Sprünge hilft

Dating ohne App, dafür mit klassischer Musik: In Berlin wagt ein Klassik-Duo das Experiment und macht Liebeslieder zum Ausgangspunkt neuer Dating-Begegnungen. Während sonst digital gewischt und gematcht wird, setzt dieses Format auf das, was wirklich verbindet: Gemeinsame Hörerlebnisse, persönliche Gespräche – und die Chance, sich jenseits digitaler Algorithmen näherzukommen.

Masken, Melodien, Menschenmengen – Wie der venezianische Karneval die Oper erfand
Zwei kostümierte Frauen am Karneval in Venedig

Masken, Melodien, Menschenmengen – Wie der venezianische Karneval die Oper erfand

Von funkelnden Masken über laute Kanäle bis zu prunkvollen Opernhäusern: Im Venedig des 17. Jahrhunderts verschmolzen Feierlust und Kunst zu einem neuen Kulturerlebnis, das die Musikgeschichte revolutionierte. Der Karneval wurde zur Geburtsstätte der Oper – ein Spektakel für Zehntausende, die aus ganz Europa in die Lagunenstadt strömten.

„Ich spiele nicht die Musik, sondern die Musik spielt mich“ – Rüdiger MENG komponiert in Echtzeit
Rüdiger Meng am Klavier

MENG - The Art Of LiveComposition
„Ich spiele nicht die Musik, sondern die Musik spielt mich“ – Rüdiger MENG komponiert in Echtzeit

Wenn er sich ans Klavier setzt, ist alles möglich. Rüdiger MENG komponiert live auf der Bühne – ohne Netz, ohne doppelten Boden. Damit hat er schon Musiklegenden wie Quincy Jones, Phil Collins oder Simply Red beeindruckt. Im Interview mit Klassik Radio-Redakteurin Farah Losch erzählt er, warum diese Form der Live-Komposition für ihn die höchste Disziplin ist – und ein klares Statement gegen KI und durchgeplante Shows.

Klassik Radio - Deutschland nationalKlassik Radio - Deutschland national