Ein Studium für „Pfeifen“

Ein Studium für „Pfeifen“

Das Pfeifen kann nerven. In Italien wird es allerdings als wahre Kunstform zelebriert! Die alte musikalische Kunst erlebt nun ihre Wiederentdeckung und kann sogar in einem dreijährigen Studiengang erlernt werden.

PfeifenFoto: © stock.adobe.com/baranq

Eine lange Geschichte des Pfeifens

Pfeifen ist keineswegs eine moderne Beschäftigung, etwa zum Zeitvertreib am Arbeitsplatz. Hinweise deuten darauf hin, dass bereits die alten Römer dieser Kunst nachgingen. Im Hochmittelalter und in der Renaissance entwickelte sich das Pfeifen schließlich zu einer anerkannten Kunstform, bevor die immer komplexeren Blasinstrumente das fröhliche Pfeifen allmählich verdrängten. So geriet die Kunst in der Barockzeit weitgehend in Vergessenheit und blieb lange Zeit nur noch in der Volksmusik erhalten.

Die Wiederentdeckung des Pfeifens

Glücklicherweise wird das Pfeifen heute wieder als eigenständige Kunstform anerkannt und geschätzt. Ganz entscheidend für diese Wiederentdeckung war die Pfeiferin Elena Somarè, die schon als Kind begeistert pfiff. Vor etwa zehn Jahren veröffentlichte sie ihre erste CD und hat seitdem maßgeblich zur Wiederentdeckung und Popularisierung des Pfeifens beigetragen.

Das Studium des Pfeifens

Damit diese außergewöhnliche Kunstform noch weiter populär wird, gibt es in Italien nun ein ganz verrücktes Studium: den dreijährigen Studiengang zum Erlernen des Pfeifens. Der Lehrplan umfasst verschiedene Genres, von Volksweisen über klassische Musik bis hin zur Oper. Die Ausbildung zielt darauf ab, die Technik und das musikalische Verständnis der Studierenden im Pfeifen zu verfeinern und ihnen die Möglichkeit zu geben, diese altehrwürdige Kunstform auf moderne Weise zu interpretieren.

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