KI Piano hilft Menschen mit Behinderung

KI Piano hilft Menschen mit Behinderung

Eine Klavierneuheit aus Japan sorgt dafür, dass auch Menschen mit Behinderung Konzerte geben können.

Hand, die eine Taste auf einem Klavier drücktFoto: Ionela Mat auf Unsplash

Hand in Hand mit der KI zum Meisterwerk

Musik ist eine Sprache, die alle verstehen. Doch sie sprechen und sich durch sie ausdrücken zu können, ist gerade für Menschen mit Behinderung oft nicht ganz einfach. Doch das „Anybody's Piano“ aus Japan ändert das jetzt. Es ist mit künstlicher Intelligenz ausgestattet und so genügt es, wenn der Spieler eine oder mehrere Tasten im Laufe des Stückes anschlagen kann. Den Rest vervollständigt die Künstliche Intelligenz. Dabei ist natürlich trotzdem musikalische Verständnis erforderlich, denn: wird eine falsche Taste gedrückt, stoppt das Klavier. So können nun auch Menschen mit schweren Handicaps, die z.B. auch nur im Liegen spielen können, mit Werken von Beethoven & Co auftreten. So z.B. die 24-jährige Kiwa Usami. Sie leidet an einer Zerebralparese, die ihre Bewegungen stark einschränkt. Nun kann sie Konzerte geben.

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Professionelle Konzerte trotz Behinderung

Mehrere Vorstellungen mit dem „Anybody's Piano“ haben bereits im Dezember stattgefunden - und das nicht irgendwo, sondern in Tokios renommierter Suntory Hall, mit Begleitung von Chor und Orchester, wie der Yokohama Sinfonietta. Auf dem Programm stand z.B. Beethovens 9. Sinfonie. Die Musizierenden waren vollkommen in ihrem Element und das Publikum war begeistert und tief ergriffen von dieser außergewöhnlichen Vorstellung. Das Pianowunder aus Japan bringt Hoffnung, dass auch Menschen mit Behinderung immer mehr ihre musikalische Ader ausleben können.

Klara Jäger / 11.01.2024

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