Kinder von Bernstein stehen hinter Bradley Cooper

Maestro bei NetflixKinder von Bernstein stehen hinter Bradley Cooper

Bradley Cooper steht für seine Darstellung von Bernstein in der Kritik. Unterstützung bekommt er von den Kindern des Dirigenten.

<span style="background-color:rgb(255,255,255);color:rgb(51,51,51);font-size:14px;">Maestro. (L to R) Carey Mulligan as Felicia Montealegre and Bradley Cooper as Leonard Bernstein (Director/Writer) in Maestro. Cr. Jason McDonald Foto: Jason McDonald/Netflix

"Tiefen Respekt" und "Liebe"

Bradley Cooper ist aufgrund seiner Darstellung des berühmten Dirigenten und Komponisten Leonard Bernstein im Film "Maestro" in die Kritik geraten. Im Internet wird ihm vorgeworfen, mit einer Nasenprothese jüdische Klischees zu bedienen. Außerdem wird diskutiert, ob es nicht angemessener wäre, wenn Bernstein als Sohn russisch-jüdischer Einwanderer von einem jüdischen Schauspieler dargestellt würde. Doch die drei Kinder Bernsteins haben Cooper, der auch die Regie des Musikfilms führt, verteidigt.

In einer Mitteilung auf der Online-Plattform X (ehemalig Twitter) äußerten Jamie, Alexander und Nina Bernstein, dass Cooper bei der Gestaltung des Porträts ihrer Eltern "tiefen Respekt" und "Liebe" für dieses Projekt gezeigt habe. Sie betonten, dass ihr Vater tatsächlich eine "schöne, große Nase" gehabt habe und sie völlig damit einverstanden seien, dass Cooper nachgeholfen habe, um diese Ähnlichkeit zu erzeugen. 

Aufgrund Ihrer Consent Einstellungen können Sie dieses YouTube Video nicht sehen.
Einstellungen Ändern

Ab Dezember auf Netflix

Netflix veröffentlichte den ersten "Maestro"-Trailer am Dienstag im Internet. Neben Cooper, der 2018 mit dem gefeierten Liebesdrama "A Star is Born" sein Regiedebüt feierte, sind unter anderem Martin Scorsese und Steven Spielberg als Produzenten beteiligt. "Maestro" wird im September bei den Filmfestspielen von Venedig uraufgeführt. Nach der Kinopremiere im November wird der Film ab dem 20. Dezember auf Netflix zu sehen sein.

Erhalten Sie Informationen aus erster HandBestellen Sie den Klassik Radio Newsletter

* Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis

Neueste Artikel

Die, die bleibt: Zum Geburtstag von Anne-Sophie Mutter
Anne-Sophie Mutter spielt mit geschlossenen Augen Geige

Die, die bleibt: Zum Geburtstag von Anne-Sophie Mutter

Es ist die Geschichte eines Mädchen aus Rheinfelden, das früh mehr war als ein Wunderkind, über Karajan und die Freiheit, sich von keinem Mentor vereinnahmen zu lassen, über Ruhm, der nie in bloße Prominenz kippte. Und über eine Künstlerin, die in der Carnegie Hall ebenso überzeugt wie vor Millionenpublikum im Fernsehen, weil sie etwas Seltenes besitzt: Glanz ohne Eitelkeit.

„Singspiel ist wie Karaoke, nur dass die Leute hier wirklich singen können!"
Bülent Ceylan bei seinem Operndebüt

Bülent Ceylan erobert die Oper:
„Singspiel ist wie Karaoke, nur dass die Leute hier wirklich singen können!"

So haben Sie Mozarts „Entführung aus dem Serail“ sicher noch nie gesehen: mit Comedian Bülent Ceylan in der Rolle als Herscher Bassa Selim und als Kommentator. Am Samstag feiert er sein Operndebüt an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, warum dieses Werk von Mozart für ihn besonders spannend ist, wie er altes und neues Opernpublikum überraschen will und was Bach und Beethoven mit Metal Rock gemeinsam haben.

München, Paris, New York: 13-jähriger Pianist erobert die Klassik-Welt
Emanuel de la Torre vor der Carnegie Hall

München, Paris, New York: 13-jähriger Pianist erobert die Klassik-Welt

Mit nur 13 Jahren hat Emanuel de la Torre Quiroz schon in der Carnegie Hall gespielt - und am Wochenende in Paris sogar doppelt gewonnen. Im Gespräch mit Klassik Radio-Redakteurin Farah Losch erzählt Emanuel von seiner Liebe zum Klavier, seinen Zielen und deutet an: irgendwie ist er trotzdem ein ganz normaler Teenager.

Klassik Radio - Deutschland nationalKlassik Radio - Deutschland national