Klassik Radio lädt Sie ins Kino ein: „Pressure“ – als das Wetter über den D-Day entschied

Klassik Radio lädt Sie ins Kino ein: „Pressure“ – als das Wetter über den D-Day entschied

Andrew Scott, Brendan Fraser und eine Wettervorhersage, von der das Schicksal des D-Days abhängt: Klassik Radio schenkt Ihnen die Möglichkeit, „Pressure“ von Regisseur Anthony Maras auf der großen Leinwand zu erleben. Freuen Sie sich auf einen spannenden Kriegsfilm über eine historische Entscheidung, bei der Wolken, Wind und Regen über Leben und Tod entscheiden.

Pressure 2Foto: Studiocanal / ARTHOUSE

Juni 1944: Die alliierte Invasion der Normandie steht unmittelbar bevor. Tausende Soldaten, Schiffe und Flugzeuge sind bereit, doch eine entscheidende Frage ist noch offen: Spielt das Wetter mit?

Im Mittelpunkt steht der britische Meteorologe James Stagg, gespielt von Andrew Scott. Seine Prognose fällt anders aus als die Einschätzung seines amerikanischen Kollegen Irving Krick. Während die Militärführung auf einen möglichst schnellen Beginn der Invasion drängt, warnt Stagg vor einem heraufziehenden Sturm.

General Dwight D. Eisenhower, gespielt von Brendan Fraser, muss eine Entscheidung treffen: Startet die größte Seeinvasion der Geschichte wie geplant – oder wird sie verschoben und damit das gesamte Unternehmen gefährdet? Denn jeder weitere Tag erhöht auch das Risiko, dass die Deutschen von den alliierten Plänen erfahren.

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Eine wahre, kaum bekannte Geschichte

Regisseur Anthony Maras, bekannt für „Hotel Mumbai“, erzählt mit „Pressure“ eine weitgehend unbekannte Seite des D-Days. Grundlage ist das gleichnamige Theaterstück von David Haig aus dem Jahr 2014, der gemeinsam mit Maras auch das Drehbuch schrieb. Aus dem ursprünglichen Kammerspiel machen die beiden einen Film, der die Enge der Lage spürbar macht: Wenige Männer sitzen über Karten, Wetterdaten und Prognosen – und wissen, dass ihre Entscheidung tausende Menschenleben beeinflussen kann.

Besonders interessant: Stagg war tatsächlich der oberste Meteorologe der alliierten Streitkräfte und seine vorsichtige Wetterprognose trug dazu bei, den D-Day um 24 Stunden zu verschieben. Der Aufschub erwies sich als entscheidend, denn am ursprünglich geplanten Termin herrschten deutlich schlechtere Bedingungen.

Andrew Scott gegen Brendan Fraser

Mit Andrew Scott („All of Us Strangers“, „Ripley“) und Brendan Fraser („The Whale“) treffen zwei sehr unterschiedliche Schauspieler aufeinander. Scott verkörpert Stagg zurückhaltend und konzentriert – einen Wissenschaftler, der sich gegen militärischen Druck behaupten muss. Fraser gibt Eisenhower deutlich autoritärer, zeigt aber auch die Zweifel eines Oberbefehlshabers, der weiß, welche Verantwortung auf seinen Schultern liegt.

Zum Ensemble gehören außerdem Kerry Condon als Eisenhowers Vertraute Kay Summersby, Chris Messina als Meteorologe Irving Krick und Damian Lewis als Field Marshal Bernard Montgomery.Spannend, ungewöhnlich und nicht unumstrittenDie internationale Presse sieht in „Pressure“ vor allem einen ungewöhnlichen Kriegsfilm. „Time Out“ vergab vier von fünf Sternen und lobte den Film als „terrific“ und besonders spannendes Drama über die Macht von Informationen und Gruppendenken.Auch „Variety“ hob den ungewöhnlichen Ansatz hervor: „Pressure“ widme sich einem Aspekt des D-Days, der bisher kaum filmisch erzählt worden sei – der meteorologischen Planung der Invasion.

Pressure 1
Foto: Studiocanal / ARTHOUSE

Ein Film über Verantwortung und den Mut, Nein zu sagen

„Pressure“ ist damit weniger klassisches Schlachtenkino als ein Thriller über eine Entscheidung. Der Film zeigt, wie schwierig es sein kann, eine unbequeme wissenschaftliche Einschätzung gegen den Druck einer ganzen militärischen Führung durchzusetzen.

Und er erzählt von einem Mann, dessen Arbeit im Hintergrund stattfand – der aber mit seiner Wetterprognose möglicherweise einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg des D-Days leistete.

„Pressure“ startet am 17. September 2026 in den deutschen Kinos.

Lassen Sie sich dieses ungewöhnliche Kinoerlebnis nicht entgehen!

Sie möchten „Pressure“ selbst auf der großen Leinwand erleben? Dann füllen Sie einfach das folgende Formular aus und mit etwas Glück dürfen Sie schon bald im Kinosessel Platz nehmen.

Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen.

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